Planungsprozess ab 2007 - Masterplan Verkehr 2003/2008

Im Dezember 2007 wurde die Kick-off-Veranstaltung für den Evaluierungsprozess erfolgreich abgehalten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Magistrats und der Verkehrsunternehmen (beispielsweise Wiener Linien, ÖBB, ASFINAG) bildeten Arbeitsgruppen

  • öffentlicher Verkehr und motorisierter Individualverkehr,
  • Wirtschafts- und Güterverkehr,
  • Fußgängerverkehr,
  • Radverkehr und
  • ruhender Verkehr.

Die Arbeitsgruppen tagten in regelmäßigen Abständen.

Leitkriterien

Bereits im Masterplan Verkehr 2003 wurden Kriterien für die Erfolgskontrolle festgelegt. Leitkriterien für das Monitoring wurden definiert. Die Leitkriterien sind der Modal Split, Wege der Wienerinnen und Wiener sowie Einpendlerinnen und Einpendlern an allen Tagen, Verkehrsbelastung in Wien, Verkehrsstärken des Kfz-Verkehrs, Mobilitätschancen, Verkehrssicherheit und Emissionen.

Arbeitsschritte

In einem ersten Schritt prüfte ein beauftragtes Team diese Kriterien (Umsetzungsgrad, Änderung von Rahmenbedingungen und dergleichen). Es bildete Hypothesen zu eventuell nicht erreichten beziehungsweise nicht erreichbaren Zielen.

In einem zweiten Schritt befassten sich Arbeitsgruppen (wie Magistrat, Verkehrsunternehmen und Interessenvertretungen) mit dem Rohbericht der Evaluierung in einzelnen Themenbereichen. Diese Arbeitsgruppen erarbeiteten gleichzeitig die notwendigen Grundlagen für die im Sommer 2008 folgende Fortschreibung des Masterplans. Die Bezirke wurden bereits am Beginn des Prozesses eingebunden. Sie sollten Gelegenheit haben, ihre Erfahrungen und Problemsichten frühzeitig einfließen zu lassen.

Präsentation der Ergebnisse

Im Frühjahr beziehungsweise Herbst 2008 wurden die Ergebnisse einer breiteren Fachöffentlichkeit zur Diskussion gestellt. Im Herbst 2008 wurde auch ein international besetztes Symposium organisiert. In ihm wurde über die neuesten Entwicklungen auf dem Sektor "Verkehrskonzepte" diskutiert.

Aufgabenverteilung

Der gesamte Prozess wurde durch eine magistratsinterne Kerngruppe und einen externen Beirat begleitet. Die Kerngruppe, die den Gesamtprozess steuerte, setzte sich aus den Leiterinnen und Leitern der Arbeitsgruppen und Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Abteilungen der Verwaltung zusammen. Der externe und unabhängige Beirat bestand aus Wissenschafterinnen und Wissenschaftern sowie Praktikerinnen und Praktikern verschiedener Fachdisziplinen wie Umwelt, Verkehrssoziologie, Wirtschaft, Verkehr oder Wissenschaft. Der Beirat begleitete den Evaluierungs- und Fortschreibungsprozess kontinuierlich.

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