Bewusstseinsbildung - Planungsergebnis Masterplan Verkehr Wien 2003

Tortendiagramm das Veränderungspotenziale in der Verkehrsmittelwahl zeigt: der Anteil von Gehen, Radfahren und öffentlichem Verkehr liegt zwischen 49 und 86 Prozent

Veränderungspotenziale bei der Wahl des Verkehrsmittels

Bei 37 Prozent aller Wege im städtischen Verkehr hätten die Wienerinnen und Wiener jederzeit die Möglichkeit, zwischen dem Kfz und einer Verkehrsart des Umweltverbundes zu wechseln (Gehen, Radfahren oder Nutzung des öffentlichen Verkehrs). Das Verlagerungspotenzial vom Kfz auf den Umweltverbund und umgekehrt ist mit 18 Prozent beziehungsweise 19 Prozent etwa gleich groß. Dies zeigt, dass in der Veränderung des Verkehrsverhaltens der Wienerinnen und Wiener große Chancen, aber auch entsprechende Risken enthalten sind.

Die Wirksamkeit einer kontinuierlichen und gezielten Öffentlichkeitsarbeit zeigt das Beispiel der Wiener Linien: Im Jahr 1992 haben sie begonnen, kontinuierlich und gezielt Marketing zu betreiben. Sie konnten die Fahrgastzahlen deutlich erhöhen und den Grad der Zufriedenheit signifikant verbessern.


Grafik mit der Aufforderung: Fahr leise!--> Grafik mit der Aufforderung: Gib Ruhe statt Gas!-->-->

Initiativen bei Öffentlichkeitsarbeit, Wissensmanagement und Mobilitätserziehung

Die Verbesserung des Informationsstandes über die verkehrspolitischen Ziele sowie deren Akzeptanz sollen zur Änderung des Verkehrsverhaltens führen. Informiert werden sollen Bürgerinnen und Bürger, Meinungsbildnerinnen und Meinungsbildner genauso wie, Politikerinnen und Politiker und die Verwaltung. Damit diese Ziele schrittweise erreicht werden können, sollen Maßnahmenpakete in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit verfolgt werden. Beispiele dafür sind:

  • Kommunikation des Masterplan Verkehr Wien 2003
  • Eventorientierte Öffentlichkeitsarbeit
  • Verkehrssicherheitskampagnen
  • Öffentlichkeitsarbeitsmodule für die Bezirke
  • Marketinginitiativen für Gehen und Radfahren
  • Städtische Politik zum ruhenden Verkehr

In den Bereichen Information und Wissensmanagement sowie Mobilitätserziehung (beispielsweise umfassende Mobilitätserziehung statt autoorientierter Verkehrserziehung, Projekttage an Schulen) müssen Initiativen gesetzt werden.

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