Rückblick auf Projekte und Initiativen am Wiener Gürtel bis 2002

Der Wiener Gürtel kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Ende des 19. Jahrhunderts wurden anstelle des Linienwalls die Wiener Stadtbahn und die Gürtelstraße errichtet. Durch die fortschreitende Stadterweiterung rückte der Gürtel zunehmend in eine zentrale Lage.

Seit zumindest Ende der 1970er-Jahre steht der Westgürtel im Fokus der Stadtentwicklung. Im Rahmen der "Gürtelkommission" wurden aufgrund des ansteigenden Verkehrsaufkommens verkehrstechnische Lösungen und strukturstärkende Maßnahmen diskutiert.

Hauptbibliothek und Überdachung mit großem Segel auf dem Urban-Loritz-Platz

Urban-Loritz-Platz neu

Ein entscheidender Impuls für stadtstrukturelle Verbesserungen des Gürtels ging vom EU-geförderten URBION-Projekt der Stadt Wien Ende der 1990er-Jahre aus. Der Umbau einzelner Stadtbahnbögen und die Nutzung durch Gastronomie- und Geschäftslokale wie auch die Neugestaltung der Freiflächen in der Gürtel-Mittelzone, beispielsweise im Bereich Urban-Loritz-Platz, haben den Gürtel positiv verändert.

Darüber hinaus beginnen die Maßnahmen der Wiener Verkehrspolitik positiv zu greifen: Gegen die nationalen und internationalen Trends im Bereich des Individualverkehrs ist die Verkehrsmenge am Gürtel in den letzten Jahren eher gesunken als gestiegen. Dabei entfalten der Ausbau des U-Bahn-Netzes mit Park&Ride und die Parkraumbewirtschaftung in den inneren Bezirken ihre Wirkung.

Kontakt

DI Dr. Wolfgang Sengelin, Projektkoordinator

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Stadtentwicklung Wien
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