Arbeitsgruppen - Zielgebiet Gürtel 2002 bis 2007
Im Zuge der Zielgebiet Gürtel Veranstaltungen "Der erste Marktplatz am Gürtel" und den regelmäßig stattfindenden Gürtelwerkstätten wurden von interessierten Gürtelbewohnerinnen und -bewohnern Themenbereiche herausgearbeitet, die für die Bevölkerung einen besonders hohen Stellenwert haben. Zu folgenden Themen wurden Arbeitsgruppen gebildet:
- Müll/Lärm
- Licht
- Radwege
- Freiraum/Kultur
- Gürtelbögen
- Zone vor den Häusern
- Gürtel und Wirtschaft
- Verkehr
- Südgürtel
- Plätze entlang des Gürtels
Die von den Arbeitsgruppen erarbeiteten Unterlagen und Vorschläge wurden laufend in den Gürtelwerkstätten präsentiert:
Projektanträge der Arbeitsgruppen: 22 MB PDF • 1,8 MB RTF
Arbeitsgruppe Müll/Lärm
Diese Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit dem Müll- und Lärmproblem im Bereich der neuen Gürtellokale in der Mittelzone. Eine genaue Erhebung und lokale Zuordnung der Problembereiche wurde durchgeführt. Moderierte Gespräche zwischen der Arbeitsgruppe und den betroffenen Lokalbesitzerinnen und -besitzern wurden organisiert, um gemeinsam einer Lösung näher zu kommen.
Stadtpsychologische Intervention zur Verringerung der Lärm- und Müllbelästigung durch Lokale in der Gürtelmittelzone: 230 KB PDF
Arbeitsgruppe Licht
Diese Arbeitsgruppe erhob die schlecht beleuchteten Stellen im Bereich der Gürtelmittelzone. Die Ergebnisse wurden in einem Bericht dargestellt. Ziel der Arbeitsgruppe war, die besonders dunklen Orte mit künstlerischen Lichtinstallationen zu beleuchten. Diese sollten nicht nur zu einer Erhöhung der Sicherheit (auch im Sinne von Gender Mainstreaming), sondern auch zu einer Imageaufwertung beitragen. Diesbezüglich wurde der Ideenwettbewerb licht:guertel durchgeführt.
Arbeitsgruppe Radwege
Diese Arbeitsgruppe erfasste gefährliche Stellen, wie Engstellen, Belags- und Bauschäden entlang des Gürtelradweges sowie Wünsche nach Querungen und Anbindungen. Die Ergebnisse wurden in einer umfassenden Broschüre anschaulich dargestellt. Als Grundlage für diese Broschüre wurden die Informationen betroffener Radfahrerinnen und Radfahrer sowie von ARGUS und VCÖ herangezogen. Die Geschäftsstelle "Zielgebiet Gürtel" nahm mit den zuständigen Dienststellen Gespräche auf. Es wurden die vordringlich zu behandelnden Problemfelder festgelegt und Umsetzungsmöglichkeiten und -zeiträume besprochen.
Bilanz zu den Vorschlägen, aktuelle Planungen und Maßnahmen, Stand Juli 2007: 6,3 MB PDF • 52 KB RTF
Arbeitsgruppe Freiraum/Kultur (Image und Gürtel)
Diese Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit Bereichen am Westgürtel, bei denen es zu Nutzungseinschränkungen beziehungsweise Behinderungen für Fußgängerinnen und Fußgänger durch Schanigärten kam. Der Bereich betraf die Gürtelmitte sowie die angrenzenden Straßenzüge. Die Ergebnisse der Erhebungen wurden in einer Broschüre zusammengefasst. Sie wurden in weiterer Folge von der Geschäftsstelle "Zielgebiet Gürtel" den zuständigen Dienststellen vorgelegt, um entsprechende Verbesserungen zu erreichen.
Darüber hinaus bemühte sich die Arbeitsgruppe intensiv um eine imagemäßige Aufwertung des Gürtels. Die ins Auge gefassten Maßnahmenbereiche umfassten dabei alle Bereiche des täglichen Lebens. Sie reichten von Spielplätzen bis zum Arbeitsumfeld. Auf Initiative der Arbeitsgruppe wurde 2005 der Kreativwettbewerb "Deine Stadt und Du - Create your City" durchgeführt. Darüber hinaus wurden eine ArbeitnehmerInnen- Befragung und der Fotowettbewerb gürtel:arbeit initiiert.
Befragung von Beschäftigten am Wiener Gürtel - Wiener Arbeiterkammer: 6,3 MB PDF
Arbeitsgruppe Gürtelbögen
Diese Arbeitsgruppe erarbeitete eine umfangreiche Dokumentation über devastierte Gürtelbögen und entwickelte Vorschläge für Zwischennutzungsmöglichkeiten. Pächterinnen und Pächter wurden gesucht, die bereit waren, auf ihre Mietrechte zu verzichten. In diesen Gürtelbögen sollten auf einen entsprechenden Nutzungsmix abgestimmte Lokale untergebracht werden.
Arbeitsgruppe "Zone vor den Häusern"
Generell zielte die Arbeit dieser Gruppe auf eine Erhöhung der Nutzungsqualität der Gehsteige am Gürtel für Fußgängerinnen und Fußgänger. Im Rahmen des Entwerfens am Institut für Architektur und Entwerfen der Technischen Universität fand im Sommersemester 2005 der Ideenwettbewerb "Play Vienna" statt. Beispielhaft wurden Möglichkeiten für eine Verbesserung und Belebung der Gürtelrandbereiche gesucht.
Ideenwettbewerb "Play Vienna": 6,1 MB PDF
Arbeitsgruppe Gürtel und Wirtschaft
Diese Arbeitsgruppe nahm sich der Wirtschaft an. Vor allem beschäftigte sie sich mit den ansässigen Betrieben, die die Nahversorgung der hier lebenden Bevölkerung besser abdecken sollten. In einem Teilbereich (zum Beispiel der Gürtelzone in Neubau) wurde eine Befragung der ansässigen Gewerbebetriebe durchgeführt. Dadurch wurden die Wünsche und Interessen der Wirtschaftstreibenden ermittelt. Anschließend wurden Verbesserungsvorschläge entwickelt. UnternehmerInnenbefragung - Unternehmensstandort Südgürtel: 112 KB PDF
Arbeitsgruppe Verkehr
Die Arbeitsgruppe Verkehr beschäftigte sich mit dem Spannungsfeld Verkehr und Lebensqualität. Bei den Verkehrsmaßnahmen wurde besondere Rücksicht auf Fußgängerinnen und Fußgänger, Radverkehr und öffentlichen Verkehr genommen. Beim Straßenverkehr wurden Möglichkeiten erarbeitet, die trotz der hohen Verkehrsmengen ein lebenswertes Umfeld für Anrainerinnen und Anrainer schaffen.
Nach Abschluss des Verfahrens "Zielgebiet Gürtel" schloss sich die Gruppe zu dem Verein "Gürtel Wien, Verein zur Hebung der Lebensqualität am Wiener Gürtel" zusammen.
Ansprechpartnerin: Tina Gerstenmayer, E-Mail: guertel.verkehr@chello.at
Arbeitsgruppe Südgürtel
Diese Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit den Problemen und künftigen Entwicklungen am Südgürtel. Zunächst sollte bei einer Bestandaufnahme das Gebiet befahren beziehungsweise begangen werden. Dabei sollte die Problemlage mit Anrainerinnen und Anrainern besprochen werden. Die Arbeitsgruppe befasste sich nicht nur mit dem Gürtel selbst, sondern auch mit dem umgebenden, innerhalb der Zielgebiet-Gürtel-Fläche befindlichen Gebiet des Südgürtels.
Arbeitsgruppe Plätze entlang des Gürtels
Diese Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit einer Aufwertung der Plätze entlang des Gürtels. Sie wollte Strategien gegen Verslumungsprozesse erarbeiten. Als Pilotprojekt wurde der Zimmermannplatz herangezogen.
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