Simmering - Zielgebiet der Stadtentwicklung

Das Zielgebiet Simmering erstreckt sich entlang der Simmeringer Hauptstraße von der A 23 –Südosttangente bis zum Schloss Neugebäude bzw. zum Areal des Wiener Zentralfriedhofes sowie zu den daran angrenzenden Bereichen.

Luftbild des Zielgebiets Simmering

Für das Zielgebiet wurde ein Zielgebietsmanagement eingerichtet, das eine Umsetzung des zu erarbeitenden Programmes gewährleisten soll. In diesem Rahmen sollen in Teilbereichen des 11. Bezirkes vorhandene Potenziale und Chancen entsprechend genutzt werden. Als Grundlage für künftige Maßnahmen ist die Ausarbeitung eines städtebaulichen Leitbildes vorgesehen.


Ausgangslage

Abgrenzung des Zielgebiets Simmering

Für eine qualitätsvolle städtebauliche Entwicklung großer Teile des 11. Bezirkes ist es wichtig, die Herausforderungen und Chancen zu erkennen und entsprechend abgestimmte Maßnahmen zu entwickeln und aufzuzeigen. Besonders die Bereiche im näheren und weiteren Umfeld der Simmeringer Hauptstraße bieten einerseits die Möglichkeit, verfügbare Potenziale für eine Stadtentwicklung zu nutzen, andererseits besteht das Erfordernis Optimierungsmöglichkeiten zu prüfen.

Beispielhaft für die Entwicklungsdynamik im Zentralbereich von Simmering sind das Projekt der Musik- und Volkshochschule am ehemaligen Simmeringer Markt sowie die Bebauung der Mautner-Markhof-Gründe.

Zielsetzungen

  • Erstellung eines umsetzungsorientierten Leitbildes
  • Erstellung von Entwicklungsvorschlägen für Potenzialflächen
  • Maßnahmen zu Verbesserungen im öffentlichen Raum insbesondere des Zentralbereiches Simmeringer Hauptstraße
  • Maßnahmen zur Vernetzung und zum Lückenschluss für Grünräume sowie Fuß- und Radwege
  • Inhaltliche und strategische Abstimmung mit dem Zielgebietsmanagement "Erdberger Mais - Aspanggründe - St. Marx"
  • Einrichten eines Infopoints
  • Initiierung beziehungsweise Begleitung von Widmungsverfahren für Teilbereiche
  • Initiierung von Projekten

Erstellung eines umsetzungsorientierten Leitbildes

Im ersten Halbjahr 2012 sollen Potenzialflächen identifiziert und entsprechend ihrer Nutzungseignung bewertet werden. Die Bereiche, in denen Verbesserungen durch gestalterische Maßnahmen erzielt werden sollen, sind räumlich zu erfassen. Dabei wird es erforderlich sein, in der urbanen Zone nordwestlich der Ostbahntrasse vor allem die Aufwertung der Geschäftsstraße durch gestalterische Maßnahmen in den Vordergrund zu stellen, während in den periphären Bereichen die Entwicklungsmöglichkeiten für größere Stadtentwicklungspotenziale untersucht werden sollen. Darüber hinaus ist im genannten Bearbeitungsgebiet die Grünraumvernetzung sowie der Lückenschluß für Fuß- und Radwege von großer Bedeutung.
In allen Planungsbereichen sind die unterschiedlichen Ansprüche einzelner Nutzungsgruppen beziehungsweise genderrelevante Aspekte zu berücksichtigen.

Weiterführende Zielgebietsprozesse werden auf dieser Grundstufe des Leitbildes aufbauen.

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