Zielgebiete der Stadtentwicklung

Auf Grundlage des STEP 2025 werden die Zielgebiete - ein Erfolgsmodell der Wiener Stadtentwicklung - weitergeführt.

Karte von Wien mit den Zielgebieten und jeweils einer kurzen Erläuterung

Die Zielgebiete im Überblick (Großansicht: 262 KB JPEG)

Im STEP 2025 wird hervorgehoben, dass das Umsetzungsinstrument "Zielgebiete der Stadtentwicklung", das im Stadtentwicklungsplan 2005 eingeführt und seitdem erfolgreich erprobt und angewandt wurde, weiterzuführen ist. Denn zehn Jahre Zielgebietsmanagement zeigen eine erfolgreiche Entwicklung in den Zielgebieten - zum Beispiel die Aufwertung des Donaukanals als Freizeit- und Naherholungsraum oder die rasante Entwicklung entlang der U2-Achse in der Leopoldstadt.

Bei den Zielgebieten handelt es sich um Gebiete von gesamtstädtischer Bedeutung, in welchen hohes Entwicklungspotenzial beziehungsweise spezifische Herausforderungen komplexe Koordinations- und Abstimmungserfordernisse mit sich bringen - Rahmenbedingungen, die eine besonders enge Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen privaten und öffentlichen Interessensgruppen notwendig machen.

Zielgebietsmanagement

Für jedes der Zielgebiete ist ein spezielles Zielgebietsmanagement eingerichtet. Damit können die komplexen Koordinations- und Abstimmungsaufgaben gemäß den Zielgebietsprogrammen effektiv wahrgenommen werden. Mit diesen Koordinationsaufgaben werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den technischen Abteilungen der Stadt Wien betraut. Sie stellen auf Basis der Grundsätze des Projektmanagements die Entwicklung im Einklang mit den stadtentwicklungspolitischen Vorgaben sicher und koordinieren das Zusammenspiel der unterschiedlichen Akteurinnen und Akteure (Dienststellen der Stadt Wien, Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer, Entwicklerinnen und Entwickler, Planerinnen und Planer et cetera).

Die strategische Gesamtsteuerung der Entwicklung der Zielgebiete sowie die Abstimmung des Zielgebietsmanagements erfolgt durch die Zielgebietsstabsstelle, die in der Magistratsdirektion der Stadt Wien, Geschäftsbereich Bauten und Technik, Stadtbaudirektion, angesiedelt ist. Die Steuerung erfolgt durch die Stadtbaudirektorin. Die operative Gesamtverantwortung wird vom Planungsdirektor wahrgenommen.

Evaluierung der Zielgebiete im Frühjahr 2014

Durch die von Zielgebietskoordinatorinnen und -koordinatoren geleistete Managementarbeit konnte die Stadt die Effektivität ihrer Maßnahmen für Stadtentwicklungsprojekte steigern. Die Aufgabe eines Zielgebietsmanagements ist erfüllt, sobald zwischen den Interessensgruppen ein gemeinsames Verständnis über die erforderlichen Maßnahmen soweit hergestellt wurde, dass die Umsetzung einzelner Maßnahmen auch ohne ein zentrales Management gewährleistet ist. Wie bereits 2011 bei der ersten Evaluierung der Zielgebiete, entscheidet über den Weiterbestand oder die Adaptierung einzelner Zielgebiete beziehungsweise künftige Zielgebiete der Wiener Gemeinderat. Dieser Beschluss erfolgt unabhängig vom STEP, basierend auf dem Entwicklungsfortschritt beziehungsweise dem sich aus der Stadtentwicklungsdynamik ergebenden Bedarf der Zielgebiete. Das System der Zielgebiete erfordert somit ein laufendes Monitoring und eine entsprechende Anpassung an aktuelle Gegebenheiten und Herausforderungen.

Aus dieser Revision ergeben sich in einigen Fällen eine notwendige Neuakzentuierung der Aufgabenschwerpunkte beziehungsweise Empfehlungen für die Anpassung der "Zielgebietskulisse".

Zielgebiete und ihre KoordinatorInnen

Zielgebiete

Zielgebiets-
koordinatorInnen

Donaufeld

DIin Susanne Fabian

Donaukanal

DI Bernhard Engleder

Donauraum Leopoldstadt - Prater

DIin Ute Schaller

Erdberger Mais - Aspanggründe - St. Marx
(vormals: Entwicklungszonen Erdberger Mais, Aspanggründe, Arsenal)

DI Hans Peter Graner

Favoriten - Hauptbahnhof - Arsenal

DI Christoph Hrncir

Floridsdorf - Achse Brünner Straße

DI Peter Lenz

Gründerzeitviertel/Westgürtel

DI Dr. Wolfgang Sengelin

Liesing-Mitte

DI Volkmar Pamer

U2 Donaustadt

DI Philipp Fleischmann

Zentrum Kagran

DI Andreas Trisko

Vom Zielgebiet zum regulären Stadtentwicklungsgebiet

In den nachfolgenden Zielgebieten wurden die angestrebten Ziele und Aufgaben des Zielgebietsmanagements soweit erreicht, dass die beabsichtigte Weiterentwicklung einzelner Maßnahmen und Projekte im "Regelbetrieb" der Stadtentwicklung ausreichend gesichert ist. Im Zielgebiet Rothneusiedl sind wesentliche Rahmenbedingungen für eine Entwicklung derzeit nicht gegeben. Dadurch wird aktuell keine Notwendigkeit für die Fortführung als Zielgebiet gesehen.

Aus diesen Gründen werden nachfolgende Zielgebiete wieder in den "Regelbetrieb" der Stadtentwicklung überführt:

Kontakt

Für Anfragen und weitere Informationen steht neben den einzelnen Zielgebietskoordinatorinnen und -koordinatoren auch Ing. Mag. Rudolf Zunke in der Zielgebietsstabsstelle der MD-BD zur Verfügung.

Weiterführende Informationen

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