Dauerzählstellen zur Radverkehrserhebung - Standorte und Messtechnik
Im Juni 2002 wurden vier Örtlichkeiten ausgewählt, die im Hauptradverkehrsnetz liegen. Sie weisen eine Überschneidung der Verkehrsarten Ausbildungsverkehr, Berufsverkehr und Freizeitverkehr auf. Zwei der Zählstellen liegen an Radialrouten, eine an einer Tangentialroute und eine im Zentrum (Opernring). Im Juli 2003 kamen vier weitere Standorte hinzu: Kennedybrücke, Donaukanal, Langobardenstraße und Liesingbach.
Standorte seit 2002
Standorte seit 2003
Messtechnik
An den Stellen sind Zählgeräte montiert, die den Radverkehr 24 Stunden am Tag das ganze Jahr hindurch erfassen. Die Dauerzählgeräte arbeiten mit Radartechnologie und messen aus einer Höhe von drei Metern eine Breite bis zu 2,5 Meter. Sie erfassen kontinuierlich alle Radfahrerinnen und Radfahrer, unterschieden nach Richtung, Datum und Uhrzeit. Erfasst werden dabei alle sich bewegenden Objekte. Dabei sind eine Mindestgröße und eine Mindestgeschwindigkeit des Objekts festgelegt. Dadurch können Fußgängerinnen und Fußgänger, Skaterinnen und Skater und andere von der Messung weitestgehend ausgeschlossen werden.
Im April 2009 wurde die Zählstelle Westbahnhof in den Bereich am Gürtelradweg zirka 20 Meter nördlich der Felberstraße/Stollgasse verlegt und mit einer neuen Erfassungstechnik ausgestattet. Die Erfassung der Radfahrerinnen und Radfahrer erfolgt hier mit Induktionsschleifen, welche komplett in der Radwegoberfläche verlegt sind. Die Übermittlung der Zähldaten erfolgt wie bei den anderen Zählstellen per Datenfernübertragung.
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