Ottakringer Straße Neu

Luftbild mit gelb markierter Ottakringer Straße; Text: 16., 17., Ottakringer Straße Neu

Die Verlegung einer neuen Fernwärmeleitung 2012 bietet Gelegenheit, die Ottakringer Straße neu zu gestalten.

Die Ottakringer Straße ist als Ort der Versorgung und des öffentlichen Lebens für Identität und Lebensqualität der hier wohnenden und arbeitenden Menschen von Bedeutung. Der Konflikt zwischen den verschiedenen Funktionen der Straße als Einkaufsort, Verkehrsträger, Wohnort, Ausgehmeile und Arbeitsstätte soll durchbrochen werden.

Ein Fernwärmeprojekt in der Ottakringer Straße zwischen Gürtel und Hubergasse, das ab 2012 umgesetzt wird, sowie Mittel aus der EU-Strukturförderung - bis 2013 - ermöglichen neue Perspektiven für die Ottakringer Straße. Damit diese Chancen genutzt werden können, wurde ein Projekt zur Umgestaltung der Ottakringer Straße zwischen Gürtel und Taubergasse gestartet. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt beim Thema "Öffentlicher Raum und Verkehr" und hier auf dem Fokus "Oberflächengestaltung und Attraktivieren des öffentlichen Raumes".


BürgerInnen-Werkstatt

Besucherinnen und Besucher der BürgerInnen-Werkstatt im Straßenlokal " Reisebüro"

Bei der BürgerInnen-Werkstatt am 7. und 8. Juni 2011 konnten Interessierte ihre Ideen einbringen.

Um gute Entscheidungen treffen zu können, ist es besonders wichtig, das Wissen der Bevölkerung - Bewohnerinnen und Bewohner, Arbeitstätige und Geschäftsleute - zu nutzen und bei der Neugestaltung zu berücksichtigen. Deshalb wurden per Post sämtliche Haushalte in und im Umkreis der Ottakringer Straße eingeladen, an einer BürgerInnen-Werkstatt teilzunehmen.

Die BürgerInnen-Werkstatt fand an zwei aufeinander folgenden Abenden im "Reisebüro" in der Ottakringer Straße 45 statt: am 7. und 8. Juni 2011, jeweils von 18 bis 21 Uhr. Die Interessierten waren dazu aufgerufen, so weit möglich an beiden Abenden mitzuarbeiten. Die Schwerpunkte lagen bei jenen Themen, die für eine Gestaltung des Straßenraums besonders wichtig sind, zum Beispiel Querungen, Barrierefreiheit, Beleuchtung, Aufenthaltsqualität, Baumpflanzungen, Radfahren oder Verkehrsorganisation.

Die Ergebnisse dienten als Grundlage für die weitere Planung der Neugestaltung der Ottakringer Straße. Zahlreiche Ideen wurden mit den zuständigen Magistratsdienststellen und den Wiener Linien abgestimmt und in ein Gestaltungskonzept eingearbeitet.


Feedbackveranstaltung

Am 24. Februar 2012 fand eine Feedbackveranstaltung im Hotel Donauwalzer in der Ottakringer Straße 5 statt. Dort hatten interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, die vorgeschlagenen Lösungen mit Fachleuten sowie Vertreterinnen und Vertretern der Politik zu diskutieren.

Menschen bei der Feedbackveranstaltung im Hotel Donauwalzer

Eröffnung der Veranstaltung am 24. Februar 2012 durch die Bezirksvorsteherin für den 17. Bezirk Ilse Pfeffer, Bezirksvorsteher-Stv. Eva Weißmann für den 16. Bezirk und Gemeinderat Rüdiger Maresch.

Menschen im Gespräch bei der Feedbackveranstaltung im Hotel Donauwalzer

Information der Bürgerinnen und Bürger durch einen Mitarbeiter der MA 28.


Gestaltungskonzept

Die wichtigsten Inhalte des Gestaltungskonzepts:

  • Neue gesicherte Fußgängerübergänge (Veronikagasse, Yppengasse, Frauengasse)
  • Durchziehen der Gehsteige der Ottakringer Straße bei sämtlichen Einmündungen nicht ampelgeregelter Quergassen
  • Durchgehende Radverkehrsanlage (Radfahr- beziehungsweise Mehrzweckstreifen)
  • Tempo- und Lärmreduktion durch Reduktion der Ottakringer Straße auf maximal drei Auto-Fahrspuren
  • Haltestellenkaps der Straßenbahn werden für den Autoverkehr nicht befahrbar ausgestaltet
  • Anordnung von Gestaltungsbereichen (verbreiterte Gehsteige mit Sitzgelegenheiten) bei den meisten Baublöcken
  • Pflanzung von 20 neuen Bäumen in den Gestaltungsbereichen
Schaubild Ottakringer Straße

Schaubild der neugestalteten Ottakringer Straße (Architekt Schwarz)

Schaubild Ottakringer Straße

Straßenquerschnitt der neugestalteten Ottakringer Straße (Architekt Schwarz)


Die Darstellungen stellen den Planungsstand aus dem März 2012 dar.

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DI Gregor Puscher

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Stadtentwicklung Wien
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