Ziele - Städtebauliches Leitbild Nordwestbahnhof
Die städtebauliche Gesamtstruktur
- Schaffung eines Stadtteils mit unverwechselbarem Charakter
- Attraktive stadtgestalterische Ansätze im Hinblick auf Identität, Identifikation und Orientierung
- Übernahme zentraler Funktionen
- Vernetzung mit den umliegenden Zentren
- Impulse und Aufwertung für angrenzende Bezirksteile
Bebauung
- Zeitgemäße Bebauungsstrukturen
- Durchlässigkeit des Gebietes unter Berücksichtigung von Wunschgehlinien, Vermeidung von Barrieren
- Verbesserung der Lebens- und Wohnqualität für die benachbarte Bevölkerung
- Qualitativ hochwertiger Wohnraum auch bei größeren Höhen und Dichten
- Bekannte und bewährte Bautypologien, abwechslungsreich inszeniert
- Gleichmäßig hohe Nutzungsqualität über das gesamte Entwicklungsareal
- Bereitstellung sozialer Infrastruktur
- Beachtung von Sichtachsen und anderen stadträumlichen Voraussetzungen
- Schaffung von Rahmenbedingungen für die Ansiedlung von Attraktoren (zum Beispiel Universität)
Grün- und Freiraum, öffentlicher Raum
- Neue, integrierende Mitte (Grüne Mitte), die dem gesamten Bezirk zugute kommt und zugleich als unique selling proposition des neuen Stadtquartiers dient
- Vernetzung mit den übergeordneten Park- und Freiraumgebieten (Donaukanal, Augarten, Donau, Donauinsel et cetera)
- Ergänzende wohnungsbezogene Spiel- und Freiflächen in großzügig dimensionierten und großteils unversiegelten grünen Innenhöfen
- Öffentliche Frei- und Grünräume mit hoher Nutzungsqualität für alle Bevölkerungsgruppen
- Hohe Nutzungsqualität öffentlicher und halböffentlicher Freiflächen in Hinblick auf Besonnung und Beschattung sowie Nutzungsintensität
Verkehr
- Maximal 25 Prozent Anteil des Autoverkehrs an allen Wegen - mindestens 75 Prozent öffentlicher Verkehr, Radverkehr sowie Fußgängerinnen und Fußgänger
- Kein Kfz-Durchzugsverkehr
- Attraktive öffentliche Verkehrsmittel - Ausbau des Straßenbahnnetzes
- Dichtes Fuß- und Radwegenetz
- Möglichst wenig Stellplätze im öffentlichen Raum
- Neue Modelle der Mobilität (Bike-City, Carsharing et cetera)
Etappen und Flächenbilanz
- Etappenweise Realisierbarkeit und Anpassungsmöglichkeit an sich ändernde Rahmenbedingungen
- Wirtschaftlichkeit/Entwicklungsfähigkeit
- Berücksichtigung immobilienwirtschaftlicher Aspekte (Adressenbildung, Verwertbarkeit)
Allgemeine Ziele
- Hoher Stellenwert ökologischer Aspekte (ökologisches Bauen, umweltbewusste Verkehrserschließung, nachhaltige logistische Entsorgung et cetera) für Wohn- wie auch für Nichtwohnnutzung
- Hoher Stellenwert regenerativer Energienutzung (zum Beispiel Solarenergie passiv-aktiv, Geothermie)
- Berücksichtigung des Schutzgutes Wasser (zum Beispiel in Form von Kreislaufbewirtschaftung)
- Beachtung der Grundsätze des Gender Mainstreaming
- Vermeidung von Angsträumen, Belebung des öffentlichen Raums
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