Lokale Konfliktlösungsstrategien - Projekte für Mehrfach- und Zwischennutzungen
Der Wiener Weg des "Neue-Angebote-Setzens" als Strategie hat gute Erfolge gezeigt, besonders im Vergleich zum Erlass von Ver- und Geboten. In Zeiten knapper Ressourcen auf Prävention zu bauen, ist Investition in die Zukunft und lohnt sich. Manchmal erscheint das Ausweichen als konfliktmindernde Strategie durchaus sinnvoll. Sie nimmt einen Teil des Stresses und schafft neue Rahmenbedingungen. Sie ermöglicht ein "Sich-aus-dem-Weg-gehen-können" und Alternativen. Sie kann über Gestaltung und Ausstattung Eignungen verdeutlichen und Verhalten - dezent - lenken.
Gürtelfreiflächen - "Bewegung findet Stadt"
Das Projekt Gürtelfreiflächen wird durch intensives, tägliches Nutzen bestätigt. Die neuen Spiel- und Sportflächen am Gürtel entlasten die engen Innenstadtparks. Sie bieten den Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine bis spät in die Nacht bestehende "Bühne".
Wiener Stadtgärten (MA 42)
Bauspielplatz Leberberg in Simmering
Im Sommer 1997 wurde die einzige Baulücke - das spätere Einkaufszentrum - als Bauspielplatz genutzt. Die öffentlichen Grünflächen, vor allem der große zentrale Park, waren noch nicht fertig gestellt.
Partizipationsprojekt "Spielraum Underground"
Direkt hinter der Shopping City Nord, unter der neuen Autobahnabfahrt, wurden Outdoor-Räume für Jugendaktivitäten mittels Partizipationsworkshops entwickelt.
Finanziert wurde das Projekt durch die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung mit NIKE und dem 21. Bezirk. Sponsoren stellten Sportgeräte zur Verfügung.
Skateranlage am Schöpfwerk, 12. Bezirk
Skater und lärmgeplagte Bewohnerinnen und Bewohner konnten sich gemeinsam auf einen Standort außerhalb der Wohnhausanlage, bei der U-Bahn, einigen.
Stadtteilzentrum Bassena am Schöpfwerk
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