Gestaltungsmöglichkeiten - Projekt "einfach - mehrfach"
Größere Investitionen sind bei kurzfristig genutzten Baulücken wenig sinnvoll. Rasch verfügbare mobile Einrichtungen werden hier notwendig. Bewegliche, transportable Elemente wie Streetballkörbe, Sitzmöbel, Mistkübel oder Spielgeräte können bei Beendigung der Zwischennutzung leicht abgebaut und gelagert werden. So stehen sie für das nächste Projekt zur Verfügung.
Jedes Gelände, das vom öffentlichen Gut zugänglich ist, eignet sich für Mehrfach- und Zwischennutzung. Besonders geeignet sind Flächen, die bereits zur Sportausübung beziehungsweise Freizeitnutzung errichtet wurden. Dazu zählen zum Beispiel Sportplätze, Spielplätze oder Gartenanlagen. In diesen Fällen ist kein beziehungsweise lediglich ein geringer Bedarf an Neugestaltung zu erwarten. Um die zusätzliche Nutzung zu gewährleisten, sind allerdings kleinere Adaptierungsarbeiten manchmal unumgänglich. Vermehrte Pflege- und Erhaltungskosten sind ebenfalls zu berücksichtigen.
Mitdenken bereits in Planungsphase
Im Rahmen öffentlicher Bauvorhaben (Sanierung und Neubau) macht es Sinn, Mehrfach- und Zwischennutzung bereits in der Planungsphase mitzudenken. So könnten die Parzellen bereits ab einem frühen Zeitpunkt bis zur Bebauung für eine Zwischennutzung herangezogen werden. Schon bei der Flächenwidmungs- und Bebauungsplanung ist auf sinnvolle Bebauungsstrukturen und eine Zugänglichkeit vom öffentlichen Gut zu achten. Die Planung und Ausführung der Außenanlagen hat unter Berücksichtigung der Bedürfnisse einzelner Nutzergruppen zu erfolgen.
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