Ausgangslage - Projekt "einfach - mehrfach"
"...Es ist so gefährlich im Park. Die Bälle fliegen uns um die Ohren. Die Jugend von heute ist so respektlos und so laut. Wir wollen skaten und Volleyball spielen, ohne dass uns die größeren Burschen verjagen! Wo sollen wir kicken? Im Käfig wird es bald fad. Die Alten regen sich auf und die Kleinen stören uns dauernd..."
- Die Stadt wird dichter.
- Mit zunehmendem Alter steigen bei Kindern Aktivitäts- und damit Flächenansprüche.
- Raumaneignung, vor allem auch mit Gleichaltrigen, ist eine wesentliche Erfahrung.
- Die großen städtischen Erholungsräume können nicht alle Wünsche abdecken.
- Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche muss es auch im direkten Wohnumfeld geben.
Wien hat mit einer Vielzahl animativer, aufsuchender und mobiler Angebote Standards in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit gesetzt. Diese Aktivitäten brauchen Platz, auch in Zeiten knapper Ressourcen. Daher unterstützt und berät das Projekt "einfach - mehrfach" Initiativen in allen Wiener Bezirken bei der Suche nach zusätzlichen Möglichkeiten. Dabei wird versucht, individuelle Anforderungen zu berücksichtigen. Ziel von Mehrfachnutzung ist, die Potenziale der stadteigenen Flächen für weitere Interessentinnen und Interessenten zu öffnen. Schulhöfe und Schulsportanlagen können auch in den Ferien, an Nachmittagen und an Wochenenden genutzt werden. Zeitweise ungenützte Flächen wie Baulücken können in Form von Zwischennutzungen temporär bespielbar gemacht werden.
Neue Modelle sollen entwickelt werden, Experimente sind erlaubt. Indoorangebote sind dabei optimale Ergänzungen zu Freiflächen, die Nachfrage nach kulturellen Zwischennutzungen steigt.
Verantwortlich für diese Seite:Stadtentwicklung Wien
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