Lokale Agenda 21 (Plus)
Lokale Agenda 21
Ziel der Lokalen Agenda 21 (LA21) ist eine zukunftsfähige Entwicklung ohne Zerstörung der Lebenschancen für die kommenden Generationen. Dabei soll allen Menschen die gleiche Chance auf Mitsprache ermöglicht und daher besonderer Wert auf Nachhaltigkeit, Partizipation, Gender und Diversität gelegt werden (UNO-Charta "Agenda 21" von 1992).
Die LA21 versucht Nachhaltigkeit im "Kleinen" umzusetzen. Sie bietet Bürgerinnen und Bürgern neue Möglichkeiten, ihren Bezirk im Sinne höherer Lebensqualität und Zukunftsbeständigkeit mitzugestalten und über kleine und größere Veränderungen mitzuentscheiden.
Lokale Agenda 21 Plus
Mit dem Modell Lokale Agenda 21 Plus (LA21 Plus) beginnt eine neue Phase der nachhaltigen Bezirks- und Stadtentwicklung. Die Umsetzung erfolgt durch ein gemeinsames Projekt der Bezirke Wieden, Alsergrund, Donaustadt und Liesing sowie künftig auch Landstraße und Josefstadt in Kooperation mit der Stadt Wien und der Europäischen Union.
Die LA21 Plus steht unter dem Motto "Vorhandenes besser machen!". Ziel ist es, die kooperative Entwicklung von Projekten und Aktivitäten auf kommunaler Ebene noch effektiver als bisher zu unterstützen und die Möglichkeiten zur Partizipation auszubauen. Mit der größtmöglichen Einbindung aller betroffenen Gruppen soll eine gleichrangige und integrative Berücksichtigung ökologischer, sozialer und ökonomischer Zielsetzungen erreicht werden.
Organisation
Governance-Strukturen und Steuerung
LA21 Plus basiert auf einem neuen Governancemodell (3D-Steuerung), das einen produktiven und dynamischen Austausch aller Akteursgruppen (Bevölkerung, Politik, Verwaltung und Wissenschaft) fördert.
- Impulsplattform
- Netzwerk bestehend aus Bevölkerung, Bezirkspolitik und Fachleuten, das vorrangig die Entwicklung thematischer Impulse erarbeitet und diskutiert
- Transfergruppe
- Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Wien und des Vereins LA21, die Vorarbeiten für die Impulsplattform leisten
- Steuerungsgruppen
- Zentrales Steuergremium auf Bezirksebene: Bürgerinnen und Bürger diskutieren gemeinsam mit Bezirkspolitik und dem Verein LA21 über die Aufnahme von Agendagruppen sowie die Planung und Entwicklung von Projekten.
- ProjektträgerInnen
- Sie sind für die operationelle Projektabwicklung in den Bezirken zuständig und unterstützen auch die Arbeit der Impulsplattform beziehungsweise der Transfergruppe.
Weiterführende Informationen
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