19. Jahrhundert - Wiens Hunger nach Grün

Luftbildaufnahme des Stadtparks

Der Stadtpark ist heute noch ein wichtiger Erholungsraum an der Wiener Ringstraße.

Kaum eine Großstadt der Welt hat eine naturräumlich so begünstigte Lage wie Wien. Wie ein grüner Kranz legen sich Berge, Hügel, Wälder, Wiesen, Felder und Weingärten um die Stadt. Über Jahrhunderte hat man dies auch zu nutzen verstanden: Die Stadtentwicklung erfolgte organisch, dem Grünraum wurde ausreichend Platz eingeräumt.

Mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert und dem raschen Bevölkerungswachstum setzte jedoch eine Parzellierung der großen Grünanlagen ein - eine Entwicklung, die bald Gegenmaßnahmen erforderte.

Die dichte Blockrandbebauung der Gründerzeit mit verbauten Innenhöfen und Lichtschächten machte für die Bevölkerung bald neue Erholungsflächen erforderlich.

Eine erste Antwort der Stadt Wien war die Errichtung von Parkanlagen beim Ringstraßenbau, wie zum Beispiel der Stadtpark.

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