Jahrhundertprojekt Donauinsel
Die Donauinsel ist heute einer der wichtigsten Freizeit- und Erholungsräume Wiens. Im Sommer ist die 21 Kilometer lange Insel Treffpunkt für verschiedenste Outdoor-Aktivitäten. Radfahren, Skaten, Spazierengehen, Laufen, Drachensteigen oder Kite-Surfen, aber auch Schwimmen und Sonnenbaden, Grillen, Picknicken, Ball spielen, Wasserskifahren. Die Donauinsel bietet ein breites Spektrum an Möglichkeiten.
Ein besonderer Magnet ist das alljährlich stattfindende Donauinselfest, das nicht nur die Wienerinnen und Wiener begeistert. Mit dem Aufgebot an internationalen Stars werden Gäste aus ganz Österreich und sogar aus dem Ausland angelockt.
Das obere und das untere Drittel der Donauinsel sind in erster Linie den ruhigeren Aktivitäten vorbehalten. Dort finden sich auch die meisten der ökologischen Nischen, in denen der Natur Platz gegeben wird sich frei zu entwickeln. Hier finden seltene Tiere und Pflanzen ihren Lebensraum.
Dass es sich bei der ursprünglichen Konzeption der Donauinsel in den 1960er-Jahren um ein reines Hochwasserschutzprojekt gehandelt hat, ist kaum noch zu merken. Durch den städtebaulichen Wettbewerb in den 1970er-Jahren wurde bei der Realisierung mit landschaftsgestalterischen Planungen der Grundstein für die aus heutiger Sicht optimale Mischung aus Sport-, Freizeit- und Erholungsräumen und naturnahen Rückzugsbereichen gelegt.
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