Althangrund/Franz-Josefs-Bahnhof - Downloads Studienprojekte

Die Studienprojekte stellen das Ergebnis einer Kooperation zwischen der Wiener Stadtplanung und universitären Institutionen dar. Es sind dies Arbeiten des Studienjahr 2010/11 der TU Wien, der Akademie der bildenden Künste und der Ecole Nationale Supérieure d'Architecture de Paris - La Villette.

Akademie der bildenden Künste Wien

Im Rahmen des Forschungsprojektes "Big! Bad? Modern:" haben alle Plattformen des Institutes für Kunst und Architektur ein Jahr lang gemeinsam anhand der Großbauten AKH, ORF-Zentrum, Wohnpark Alt Erlaa und der Wirtschaftsuniversität die oft umstrittene Architektur der Nachkriegsmoderne aus der Perspektive der Gegenwart und der Zukunft erforscht. Entsprechend der Plattformen haben die Studierenden sich mit Fragen von Konstruktion, Ökologie, Theorie, Städtebau oder Darstellung beschäftigt.

Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse von zwei Entwurfsprojekten, die im Rahmen von "Big! Bad? Modern:" entstanden sind:

Das Projekt Cadavre Exquis zeigt durch sukzessives und strategisches Abtragen und/oder Ergänzen des Bestands fünf programmatische Szenarien auf, die über den Standort hinaus grundsätzliche Fragen zur Stadtentwicklung aufwerfen.

Das Projekt Allotment City untersucht Möglichkeiten des Auslotens des Potenzials für die WU unter weitgehender Erhaltung der massiven Stahlbetonstruktur: In punktueller Weise werden vier Themen zur Diskussion gestellt, die allgemeine Zugänglichkeit des Komplexes, die Dächer, die Fassaden und die Möglichkeit eines Nebeneinanders von Wohnen und Arbeiten.

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Technische Universität Wien, Institut für Städtebau

Aktuell werden von Planerinnen und Planern, Städten und Kommunen Konzepte eingefordert, die Siedlungsstrukturen, Energieversorgung, Ressourcenverbrauch, Architektur und Mobilität in einem systemischen Zusammenhang mit dem Ziel möglichst geringer Emissionen stellen. Dies gilt sowohl für die Neubauplanung als auch für die städtebauliche Sanierung beziehungsweise Konversion. In einem studentischen Entwerfen an der TU Wien vermittelte das Planungsbüro raum & kommunikation gemeinsam mit dem Fachbereich Städtebau Grundlagen zur "Zero Carbon Stadtentwicklung", um diese an einem konkreten Entwurfsgebiet anzuwenden. Ausgangspunkt für das Entwerfen waren Ergebnisse, die im Rahmen eines Forschungsprojektes anhand einer modellhaften Stadtteilentwicklung erforscht wurden. In inhaltsspezifischen Trainings während der Übungseinheiten wurde das Ziel verfolgt, neben stadträumlichen und typologischen Qualitäten auch den ambitionierten Ansatz eines "Zero Carbon" Stadtquartiers weiter zu entwickeln. Hierfür erarbeiteten die Studierenden neben städtebaulichen und Bebauungs-Konzepten auch konkrete Vorschläge zur Energiegewinnung, Mobilität oder Nutzungsmischung. Ein simulierter, kooperativer Planungsprozess für das Gesamtareal sicherte die inhaltliche Abstimmung zwischen den Studierenden-Teams.

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Ecole Nationale Supérieure d'Architecture de Paris - La Villette

Die beiden ausgewählten Projekte für das Areal des Franz-Josefs-Bahnhofs, die hier vorgestellt werden, wurden im Rahmen eines Master 1 Urban Design Workshop an der Ecole Nationale Supérieure d'Architecture de Paris - La Villette entwickelt. In dem Workshop wurde das Thema städtischer Enklaven erkundet und wie aus urbanen Inselbedingungen alternative Modelle für den Ausbau und die Entwicklung von Städten gewonnen werden könnten.

Im Projekt "Rehabilitated Infrastructure and Suspended Green" von William Hoang und Moonyong Jeong wird die bestehende Platte neu dimensioniert und durch eine neue Nutzungstypologie mit einer Mischung aus Hochhausblöcken und einem serpentinenartig angelegten linearen Park, der die verschiedenen "Inseln" verbindet, neu gegliedert.

Im Projekt "T[issu]e" interpretieren Romain Granoux und Franck Bergerioux die städtische Überplattung als ein durchscheinendes topografisches Netz, das sie in das bestehende Umfeld, vor allem in Richtung der Waterfront, hineinweben wollen.

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