Althangrund/Franz-Josefs-Bahnhof - Studienprojekte

Bereits in der Vergangenheit gab es Kooperationen zwischen der Wiener Stadtplanung und universitären Institutionen zu aktuellen oder künftigen Brennpunkten der Stadtentwicklung. Nun liegen auch für den Franz-Josefs-Bahnhof städtebauliche Ideen von Studierenden vor.

Lageplan Projektgebiet

Die Arbeiten des Studienjahres 2010/11 der TU-Wien und der Akademie der bildenden Künste sind eine Bereicherung für die Entwicklung des Areals. Erfreulich ist auch das Interesse und die Teilnahme der Studierenden der Ecole Nationale Supérieure d’Architecture de Paris - La Villette. Die Teilnahme kam auf Initiative der Akademie der bildenden Künste zustande. Das Interesse zeigt, dass der Umgang mit Megastrukturen, wie sie in den 1970er- und 1980er-Jahren entstanden sind, auch international thematisiert werden.

Querungen statt Barriere

Der Franz-Josefs-Bahnhof ist heute eine innerstädtische Barriere im 9. Bezirk. Viele der umliegenden Bewohnerinnen und Bewohner könnten die nahe gelegene Grünzone am Donaukanal leichter erreichen, wenn es diese Barriere nicht gäbe. Deshalb braucht es neue Querungen über das Areal. Darüber hinaus ist es wichtig, dass sich bereits heute alle Gedanken darüber machen, wie der Franz-Josefs-Bahnhof und sein Areal in Zukunft von den Wienerinnen und Wienern genutzt werden kann und welche Qualitäten er bieten muss. Gerade dadurch, dass sich die Studierenden unbefangen von realen Anforderungen mit einem Stadtteil auseinandersetzen, entstehen neue Ideen und Visionen, die künftige Entwicklungen beflügeln können.


Studienprojekte im Detail

Downloads

Verantwortlich für diese Seite:
Stadtentwicklung Wien
Kontaktformular