Schutzzonenmodell Wien
Seit 1973 gibt es Schutzzonen in Wien, welche erhaltenswerte städtebauliche Ensembles vor Abbruch oder Überformung bewahren sollen.
Bis Mitte der 1990er-Jahre fehlten in den Schutzzonen jedoch wesentliche Grundlagen, wie zum Beispiel flächendeckende Angaben zu Grundstücksdaten, Objektdaten (Architekt, Baualter, Bautyp, Geschoßanzahl, Fotos), Beschreibungen und Bewertungen.
Zur damaligen Zeit durchgeführte internationale Vergleiche verdeutlichten diesen Mangel. Mit dem Schutzzonenmodell sollten dieses Defizit behoben und folgende Ziele erreicht werden:
- Verbesserung der Grundlagenaufbereitung
- Verbesserung der Auswertung und Analyse
- Objektivierung der Bewertung und Beurteilung der Objekte
- Überprüfung der bestehenden Schutzzonen
- Überprüfung ausgewählter Bereiche auf neu festzusetzende Schutzzonen
Bis heute wurden große Gebiete nahezu flächendeckend inventarisiert und so wertvolle Erkenntnisse über die erhaltenswerte Bausubstanz gewonnen.
Das Schutzzonenmodell im Detail
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Weiterführende Informationen
- Wien Kulturgut Architektur - Die Informationen aus dem Schutzzonenmodell (Informationen zu Einzelgebäuden) sind im Kulturgüterkataster der Stadt Wien abrufbar.
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