Hochhauskonzept - Stadtentwicklung

Hochhäuser in Wien sind erst seit den 1950er-Jahren stadtbildprägende Faktoren.

Blick auf die Donau City

Blick auf die Donau City

Frühere bauliche Entwicklungen über den herkömmlichen Häuserhorizont hinaus beschränkten sich auf Kirchtürme, Herrschafts- und Wehrbauten sowie industrielle Sonderobjekte wie Getreidespeicher oder Funktürme. In der Nachkriegszeit entstanden Hochhäuser auf Prestige-Standorten wie zum Beispiel der Ringturm, das Hotel Intercontinental, die Gartenbaugründe oder das Hotel Hilton. Mit der Ostöffnung 1989 hat sich die Lage Wiens insofern verändert, als, zunächst um die Jahrtausendwende, ein Boom für die Errichtung von Geschäfts-, Büro- und Dienstleistungsbauten einsetzte, der die Hochhausentwicklung anfachte.

Deshalb wurden 2001 Hochhausleitlinien erarbeitet, die in einer breit angelegten Diskussionsphase behandelt wurden. Sie bauten auf früheren Hochhausstudien von Architekt Hugo Poyka aus 1972 und vom Architekturbüro COOP Himmelb(l)au aus 1992, ergänzt durch eine Untersuchung ausländischer Beispiele, durchgeführt von Architektin Silja Tiller, auf. Nach Befürwortung durch die Mitglieder der Stadtentwicklungskommission wurden die städtebauliche Leitlinien "Hochhäuser in Wien" im April 2002 vom Gemeinderat beschlossen.

Auf Basis diesesr Leitlinien wurden in den letzten Jahren einige Hochhäuser entwickelt und gebaut. Auf Grundlage der dabei gewonnenen Erkenntnisse ergab sich allerdings ein Bedarf nach einer Schärfung dieser Richtlinien.

Im Rahmen der Bearbeitung zum STEP 2025 wurde Professor Christoph Luchsinger von der TU Wien mit der Projektleitung eines "Fachkonzeptes Hochhäuser" beauftragt. Dieses Fachkonzept wurde am 19. Dezember 2014 vom Wiener Gemeinderat beschlossen.

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