Werbeanlagenkonzept für den öffentlichen Raum

Straßenraum, gepflasterte Oberfläche, links Häuserfront mit Geschäften, davor in einer Reihe Sitzbänke, Werbeelemente und Lichtmasten

Beispiel Straßenraum, Teilung des Gehbereichs in Bewegungszone und Zone für Möblierung

Ausgangslage

Aufgrund allgemeiner wirtschaftlicher Entwicklungen in den letzten Jahren erhielten Werbeanlagen einen höheren Stellenwert. Dies fand durch die rasante, massive Zunahme von Standorten der unterschiedlichen Werbeanlagen auch einen gestalterischen Niederschlag im öffentlichen Raum. Damit erfolgte eine sichtbare Veränderung des örtlichen Stadtbildes, die durchaus nicht immer positiv zu sehen ist.


Zielsetzung

Ziel der Abteilung für Architektur und Stadtgestaltung (MA 19) ist es nunmehr, mit Hilfe des Kataloges "Wiener Werbeanlagenkonzept" Werbeanlagen im öffentlichen Raum lokal zu konzentrieren und durch diverse Standortkriterien das Stadtbild einheitlich zu gestalten. So wird in Zukunft dem "Anfüllen" des Straßenraumes mit willkürlich und konzeptlos gesetzten Werbeanlagen entgegengewirkt.

Maßnahmen

In erster Linie sind folgende Maßnahmen zu ergreifen und umzusetzen:

  • Schwerpunktmäßige Konzentration und Verlegung von bestehenden Anlagen an Standorte in geeigneten Straßenkategorien (etwa aus bestehenden Wohngebieten in neu bebaute Stadtteile, aus Straßenräumen mit besonderem Gestaltungsanspruch in solche mit der Nutzung Handel und Kleingewerbe)
  • Reduktion beziehungsweise Entfernung von Anlagen in weniger geeigneten oder ungeeigneten Straßenräumen
  • Tausch von Anlagen älterer Bauart gegen neuere, gestalterisch hochwertigere Anlagen wie etwa Papier-Litfaßsäule gegen Leuchtsäule, Plakatwand gegen hinterleuchtete Vitrine

Kontakt

DI Richard Kronberger

Verantwortlich für diese Seite:
Architektur und Stadtgestaltung (Magistratsabteilung 19)
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