Ziele und Projekte des 50-Orte-Programms
Ausgangslage
Der öffentliche Raum spiegelt die Eigenart und Identität einer Stadt wider. Funktion, Ausstattungselemente und Bausubstanz bestimmen dessen Qualität. Der öffentliche Raum soll als Lebensraum und als Spielraum wieder gewonnen werden. Spontane, zwischenmenschlich Erfahrung und öffentliche Aktivitäten bekommen ihren Platz.
Seit der ersten Fußgängerzone Kärntner Straße im Jahr 1974 wurde die Aufwertung des öffentlichen Raumes in Wien konsequent verfolgt. Von 2001 bis 2010 wurden im Rahmen des 50-Orte-Programms 50 Projekte mit Baumpflanzungen, Grünflächen und zusätzlichen Flächen für Fußgängerinnen und Fußgänger realisiert. 50-Orte-Plus führt das 50-Orte-Programm nach 2010 weiter.
Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern
Die identitätsstiftenden Maßnahmen in den Bezirken werden in enger Zusammenarbeit mit den Bezirksvertretungen durchgeführt. Diese gewährleisteten die Einbindung der betroffenen Bevölkerung. Informationsblätter, Info-Busse und Diskussionsveranstaltungen informierten die Betroffenen. Mitarbeit am Planungsprozess wird im Rahmen von Beteiligungsverfahren gewährleistet. Aufbauend auf diese Inhalte und Erfahrungen sollen in den nächsten Jahren weitere konkrete Projekte umgesetzt werden.
Zielsetzung
Ziel ist es, die Einzelprojekte in einem vernetzten Gesamtkonzept zusammenzuführen. Maßnahmen zur Bezirksidentität und gestalterische Verbesserungen bilden die Schwerpunkte des Programms. Die einzelnen (Bezirks-)Projekte sollen durch attraktive Straßenzüge vernetzt werden.
Bei der Qualitätssicherung stellen Beteiligungen der Bürgerinnen und Bürger sowie Rücksichtnahme auf die unterschiedlichen Nutzergruppen wesentliche Bestandteile im Planungsprozess dar.
Realisierte Projekte
50-Orte-Programm - Liste der umgestalteten Orte (Auswahl)
Kontakt
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