Modell Wiener Campus
Beim Wiener Campus werden Kindergarten-, Schul- und Freizeitpädagogik an einem Standort zusammengefasst. Die Kooperation zielt auf die optimale Nutzung aller Ressourcen ab: Für die Bildungsarbeit stehen alle Räume des Gebäudes allen Kindern zur Verfügung. Gemeinsame Projekte ermöglichen es, miteinander und voneinander zu lernen. Leichtere Übergänge zwischen den einzelnen Altersstufen und die Kombination von Lernen und Freizeit sind damit eindeutige Vorteile des Modells.
Der Wiener Campus ist ein ganztägiges Bildungsmodell mit verschränkten Unterrichts- und Freizeiteinheiten im Schulbereich in der Zeit von 8 bis 15.30 Uhr. Darüber hinaus gibt es bei Bedarf Betreuungsangebote ab 6.30 und bis 17.30 Uhr. Die Kinder werden auch in den Ferien betreut.
Campusstandorte in Wien
Wien hat bereits zwei Campus-Standorte realisiert: in Favoriten den Campus Monte Laa und in der Leopoldstadt den Campus Getrude-Fröhlich-Sandner. Ein weiterer Campus am Donaufeld Nord in Floridsdorf ist bereits in Bau. Er soll im Herbst 2012 fertig gestellt sein. Mit Beginn des Schuljahres 2014/2015 soll mit dem Bildungscampus Hauptbahnhof erstmals ein Campus für Null- bis 14-jährige in Betrieb genommen werden.
Die Erfahrungen der ersten Jahre sind mehr als positiv. Es hat sich gezeigt, dass die Architektur eine wesentliche Rolle beim "Zusammenwachsen" von Kindergarten und Schule spielt.
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