Krisenmanagement in Wien
Die Stadt Wien sorgt dafür, dass für alle Wienerinnen und Wiener im Falle von Krisen und Katastrophen bestmögliche Hilfs- und Versorgungsmaßnahmen garantiert sind.
Aufgaben
Von der Magistratsdirektion Krisenmanagement und Sicherheit werden unter anderem folgende Aufgaben wahrgenommen:
- Erstellung und Führung des Katastrophenschutzplans - inklusive der sogenannten "Ressourcendatei", einer Datenbank mit allen für einen Katastropheneinsatz wichtigen Informationen (Adressen, Telefonnummern, Kontaktpersonen)
- Ausarbeitung und Aktualisierung von Einsatzplänen auf Krisenmanagementebene
- Organisatorische Führung des Warn- und Alarmsystems sowie des BOS-AUSTRIA Digitalfunksystems für das Land Wien
- Organisatorische Leitung der AkutBetreuungWien (ABW)
- Wahrnehmung von Agenden der Inneren Sicherheit des Magistrats der Stadt Wien
Das Krisenmanagement wird koordinierend auch dann aktiv, wenn eine große Zahl von Einsatzkräften, Dienststellen und sonstigen Organisationen zusammenarbeitet beispielsweise:
- 2008: EURO 2008
- 2007: Papstbesuch, Wien-Besuch Präsident Putin
- 2006: Wien-Besuch Präsident Bush, EU-Ratspräsidentschaft, EU-Lateinamerika-Konferenz
- 2004/2005: Tsunami - Flutwellenkatastrophe in Südostasien
- 1999: Kosovohilfe
Einsatzübungen 2010
- Evakuierung eines Schiffes, das infolge eines Maschinenschadens an einen Brückenpfeiler trieb
- Beübung des Katastrophenplanes des Sozialmedizinischen Zentrums Ost - Donauspital unter Annahme eines Massenanfalls von Verletzten
- Evakuierung eines U-Bahn-Zuges, der infolge eines Stromausfalls auf der Neubau-Brückenstrecke der U2 liegen blieb
Rechtliche Grundlage
Wiener Katastrophenhilfe- und Krisenmanagementgesetz (W-KKG) LGBl. Nr. 60/2003, in der Fassung LGBl. Nr. 22/2009
Weiterführende Informationen
Verantwortlich für diese Seite:Magistratsdirektion - Krisenmanagement und Sicherheit
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