Ziele des Wiener Manifests
Das Wiener Manifest stellt eine Diskussionsinitiative und Orientierungshilfe zur Entwicklung von Standards im Bereich der Psychosozialen Akutbetreuung dar.
Um die Ressourcen für die Verbesserung der Psychosozialen Akutbetreuung künftig optimiert einzusetzen, verlangt es nach einer nationalen und internationalen Bewertung der gegenwärtigen Vorgehensweisen und Entwicklungen. Dr. Brigitte Lueger-Schuster hat gemeinsam mit Christof Zedrosser eine wissenschaftlich fundierte Bestandsaufnahme gemacht, die zusammen mit den Anregungen der anderen Expert/innen der Wiener Arbeitsgruppe zur Psychosozialen Akutbetreuung, Dr. Lieselotte Türkmen-Barta, Werner Hiller und Rudolf Christoph, als wichtige Impulse für das Wiener Manifest dienen.
Das Wiener Manifest soll ein erster Schritt sein, den Diskussionsprozess national und international zu stimulieren und zu strukturieren, um mit grundlegenden Überlegungen solche Orientierungen und Positionierungen zu klären, die Basis und Hilfe für künftige Entscheidungen zu Fragen der Effektivität der Psychosozialen Akutbetreuung und zur Weiterentwicklung in Richtung der Findung und Setzung von Standards sein können. Das Wiener Manifest greift dabei die Fragen und Themen der Psychosozialen Akutbetreuung sowohl auf der Ebene der fachlichen Praxis der Akutbetreuer/innen als auch auf der Ebene des organisatorischen Managements auf.
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