Archivmeldung der Rathauskorrespondenz vom 08.03.2013:
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Alemannen heizen dem Winter in Wien ein

Für alle Wienerinnen und Wiener, die nach ihrer Stimmabgabe am letzten Tag der Volksbefragung 2013, Samstag, den 9. März, einem schwäbisch-alemannischen Fasnachts-Brauch beiwohnen wollen, ist der "Vorarlberger Funken am Himmel" ein heißer Tipp. Ab 17.00 Uhr werden im Festzelt beim Lebensbaumkreis Am Himmel in Döbling allerlei Köstlichkeiten von Käsknöpfle bis Funkaküachle angeboten. Ab 19.00 Uhr folgt die Begrüßung u.a. durch den Obmann der 1. Vorarlberger Funkenzunft, Klubobmann und Nationalratsabgeordneten Karlheinz Kopf sowie dem Wiener Landtagspräsidenten Harry Kopietz. Im Anschluss wird, von einem Klangfeuerwerk begleitet, der Funken entzündet und damit traditionell der Winter vertrieben.

Meterhohe Holztürme brennen

Funken-Abbrennen ist in allen Orten Vorarlbergs und im Bodenseeraum auch heute noch Tradition. Der brennende Funken, regional unterschiedlich werden meterhohe Türme oder Haufen aus Holz aufgebaut, zeigt das Ende der Fasnacht und des Winters an. Seinen Ursprung hat dieser Brauch bei den Kelten, die mit großen Feuern und festlichen Tänzen alljährlich dem Sonnengott huldigten, der den Sohn des Nordens, den Winter, besiegt.

Naturdenkmal in Döbling

Der Lebensbaumkreis Am Himmel ist ein einzigartiges Naturdenkmal und beliebtes Ausflugsziel am Rande Wiens. Die Idee dazu hatte Gerhard Heilingbrunner, der dadurch die Verbundenheit zwischen dem Menschen und dem Lebewesen Baum greifbar machen wollte. Insgesamt 40 Lebensbäume wurden in zwei konzentrischen Kreisen angeordnet. An den Wochenenden und Feiertagen wird der Lebensbaumkreis über 40 Lautsprecher mit klassischer Musik bespielt und verwandelt sich zu einem einzigartigen Klangraum unter freiem Himmel.

Weitere Informationen: www.himmel.at

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