Archivmeldung der Rathauskorrespondenz vom 29.06.2012:
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Wiener Wasserwerke: Endspurt für neue Rohre am Gürtel

Erneuerung von einer der wichtigsten Wiener Wasserstraßen steht kurz vor dem Finale

Es ist bald soweit! Bereits am 2. Juli schließen die Wiener Wasserwerke die Sanierung der Rohre am Äußeren Gürtel ab. "Durch die Erneuerung dieser wichtigen Wiener Wasserstraße am Äußeren Währinger Gürtel ist die tägliche Versorgung von 80.000 Wienerinnen und Wienern mit glasklarem Hochquellwasser auch in Zukunft gesichert", so Umweltstadträtin Ulli Sima. Wolfgang Zerobin, Leiter der MA 31 ergänzt: "Die Arbeiten dabei wurden in Abschnitte unterteilt, drei von fünf Abschnitten bereits abgeschlossen."

Konkret bedeutet das: Am Gürtel im Bereich von Glatzgasse bis Döblinger Hauptstraße (Abschnitt 1), von Döblinger Hauptstraße bis Marsanogasse (Abschnitt 2) und Marsanogasse bis Gentzgasse (Abschnitt 3) sind die Arbeiten fertig. Auch Bauabschnitt 4, die Sanierung im Bereich von Gentzgasse bis Canongasse, ist so gut wie abgeschlossen. Bis Mitte Juli werden die Rohrsanierungsarbeiten auch in diesem Bereich beendet sein.

Und auch der letzte Bauabschnitt des ersten Teils der großen Gürteloffensive wird nun in Angriff genommen: Ab 2. Juli finden am Gürtel von der Canongasse bis zur Kreuzgasse die Abschlussarbeiten des Wasserrohrtausches statt. Bis Mitte August stehen in diesem Bereich immer zwei Fahrspuren für den Verkehr offen. Um die Bauzeit weiterhin kurz und die Verkehrsbelastungen möglichst gering zu halten, wird in diesem sensiblen Abschnitt auch nachts und am Wochenende gearbeitet.

Modernes Bauverfahren ermöglichte rasche und saubere Arbeit

Durch das innovative "grabenlose Verfahren" konnte der Grabungs- und Zeitaufwand gering gehalten und die Bauarbeiten rasch beendet werden. Zerobin: "Bei der modernen Bautechnik des 'grabenlosen Verfahrens' wird das neue Rohr in die bestehende Wasserleitung eingezogen. Die Straße muss nicht komplett aufgegraben werden. Das spart nicht nur Zeit, sondern reduziert auch den Einsatz von natürlichen Ressourcen, den Baustellenverkehr und –lärm."

Bis Schulbeginn alle Arbeiten beendet

Sobald der Wasserrohrtausch in den einzelnen Baustellenabschnitten beendet ist, setzt die MA 28 (Straßenverwaltung und Straßenbau) die betroffenen Betonfelder instand und saniert die Fahrbahnen. Diese Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten werden alle Arbeiten bis 31. August abgeschlossen sein. Spätestens zu Schulbeginn stehen den VerkehrsteilnehmerInnen am Gürtel wieder sämtliche Fahrstreifen zur Verfügung. Während der Bauarbeiten werden tagsüber zwei Fahrstreifen für den Verkehr freigehalten.

Erster Teil der großen Gürteloffensive

Die Arbeiten an diesem ersten Abschnitt sind der Auftakt des umfassenden Sanierungsprogrammes am Gürtel. Ab 2013 sollen weitere Bereich des Inneren Gürtels saniert werden – zum Beispiel von Alserstraße bis Nußdorferstraße. In weiterer Folge am Äußeren Gürtel in den Bereichen Jörgerstraße bis vor den Westbahnhof sowie vom Lerchenfelder Gürtel bis zur Alserstraße. Damit sind die Sanierungsarbeiten des Gürtels West Ende 2015 abgeschlossen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 15 Millionen Euro.

Wartung des Wiener Rohrnetzes hält die Dinge in Fluss

Durch die ständige Beobachtung und Wartung des mehr als 3.000 km langen Wiener Wasserrohrnetzes sichern die Wiener Wasserwerke die flächendeckende Versorgung Wiens mit quellfrischem Trinkwasser aus den Alpen. Die Stadt Wien investiert jährlich 65 Millionen Euro in den Schutz der Quellen und in das Wiener Rohrnetz.

Infos: www.wienerwasser.at

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