Archivmeldung der Rathauskorrespondenz vom 15.06.2012:
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Go 4 Culture-Theatergruppe gewinnt Theaterpreis der Wiener Berufsschulen

"Ich gratuliere den Lehrlingen der Berufsschule für Verwaltungsberufe für ihre Auszeichnung mit dem Theaterpreis der Berufsschulen. Die Klasse ist der beste Beweis dafür, wie Schülerinnen und Schüler, Lehrende und so die Pädagogik insgesamt von Kultur profitieren", freut sich Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny.

Bei der gestrigen Verleihung der Kulturpreise des Kultur- und Sportvereins der Wiener Berufsschulen (KUS) erhielt die 2M der BS Verwaltungsberufe den Theaterpreis für ihr Projekt "Mister Pilks Irrenhaus", frei nach Ken Campbell. Die Klasse entschloss sich das Stück zu proben, nachdem sie im Rahmen von "Go 4 Culture" eine Aufführung im Theater in der Drachengasse besuchte.

Johanna Franz, Direktorin des Theater Drachengasse übernahm die Inszenierung: "Es war ein spannendes und tolles Projekt. Berufsschülerinnen und Berufsschüler haben meist wenig mit Literatur und Theater zu tun. Durch die Theaterbesuche verlieren sie Schwellenängste und das Spielen selbst ist natürlich überaus förderlich für ihre Kommunikation und Kreativität", so Franz.

Enge Kooperation mit Stadtschulrat

Go 4 Culture wurde vor zwei Jahren auf Initiative der Stadt Wien ins Leben gerufen, um Lehrlinge vermehrt in die Wiener Kulturbetriebe zu bringen. Neben Theaterbesuchen werden jedoch in enger Kooperation mit dem Stadtschulrat auch Lehrexkursionen und Workshops mit TheaterpädagogInnen an den Schulen angeboten. "Das Projekt funktioniert deshalb so gut, weil es sich flexibel auf die Erfordernisse des Unterrichts in den Berufsschulen anpasst. Die Einbindung von Kulturbetrieben in Lehrexkursionen sind eine gute Idee, denn in Museen oder Theatern lernen die Jugendlichen genauso viel wie bei den klassischen Betriebsbesuchen. Das gilt für angehende Maskenbildner, Elektriker, Heizungstechniker und viele Lehrberufe mehr", so Wiens Stadtschulratspräsident Susanne Brandsteidl.

Kulturvermittlung nimmt in der Kulturpolitik der Stadt Wien einen wichtigen Stellenwert ein. Neben Go 4 Culture profitieren Jugendliche auch von der Förderschiene Cash 4 Culture und ArbeitnehmerInnen werden von den "KulturlotsInnen" zielsicher zum passenden Kulturerlebnis geführt. "Kultur ist für alle da und keineswegs ein Elitenprogramm. Daher wird die Stadt auch weiterhin darauf achten, mit ihrem Kulturangebot auch möglichst viele Menschen zu erreichen", so Mailath abschließend.

www.goforculture.at

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