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Archivmeldung der Rathauskorrespondenz vom 10.09.2010:
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Brauner: Erfolgreiche Präsentation Wiens in Belgrad

Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft im Fokus - Wiener Sängerknaben erstmals seit 35 Jahren zu Gast in Belgrad


Stadtpräsident Aleksandar Antic und Vbgmin Renate Brauner

Diese Woche präsentierte sich die Stadt Wien in der serbischen Hauptstadt Belgrad als zentraleuropäische Wirtschafts-, Bildungs- und Kulturmetropole sowie als Stadt für Know-how im Bereich der Stadt- und Umwelttechnologien. "Belgrad ist eine Stadt mit großem Potenzial und eine Donaumetropole wie Wien. Meine Gespräche mit Stadtpräsident Antic und mehreren Fachministern der serbischen Bundesregierung haben gezeigt, dass Wien gerade im technologischen Bereich vieles zu bieten hat", so Vizebürgermeisterin Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner. "Viele Wienerinnen und Wiener haben serbische Wurzeln, daher hat Wien in Belgrad einen ganz besonders positiven Klang. Alle serbischen Gesprächspartner wissen, dass Wien die Stadt mit größten Lebensqualität weltweit ist - und dazu tragen natürlich auch die ZuwandererInnen aus Ex-Jugoslawien ihren Anteil bei", unterstrich Brauner. Stadtpräsident Aleksandar Antic: "Mit Wien haben wir einen verlässlichen und sehr geschätzten Partner, der uns in vielen Fragen - vor allem im Bereich der Infrastrukturprojekte und auf Verwaltungsebene - mit Rat und Tat zur Seite steht." Als Symbol der engen Beziehungen pflanzten Antic und Brauner am Mittwoch im Belgrader Freundschaftspark eine Ulme.

Serbischer Vizepremier bei Wien-Abend im Belgrader Rathaus

Vizebürgermeisterin Brauner nahm in Belgrad zahlreiche hochrangige politische Termine wahr, u.a. mit Vizepremierminister Djelic, mit Handelsminister Slobodan Milosavljevic und dem serbischen Diasporaminister Srdjan Sreckovic sowie in Vertretung des sich außer Landes befindlichen Belgrader Bürgermeisters, Dragan Djilas, Stadtpräsidenten Aleksandar Antic. Zum Programm gehörte auch ein Treffen mit den Spitzen großer österreichischer Unternehmen, die Präsentation Wiens als Wissenschafts-, Bildungs- und Qualifizierungsstandort gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und den Belgrader Bildungsinstitutionen. Begleitet wurde Brauner in Belgrad von zahlreichen VertreterInnen serbischer Vereine in Wien, darunter dem Präsidenten des Dachverbandes für serbische Vereine in Wien Borislav Kapetanovic. "Der Wiener Gala-Abend im Belgrader Rathaus war ein wunderbares Zeichen der Verbundenheit Wiens mit Belgrad", erklärte Brauner. Zu den Highlights des Abends, an dem auch der serbische Vizepremier Djelic teilnahm, gehörte u.a. ein Auftritt der Wiener Sängerknaben vor mehr als 700 begeisterten Gästen. Unter Ihnen befanden sich u.a. Handelsminister Slobodan Milosavljevic, Bildungsminister Zarko Obradovic, Telekommunikations- und IT-Ministerin Jasna Matic und Umweltminister Oliver Dulic. Die Moderation des von VIP Mobile gesponserten Abends übernahm die bekannte serbische Schauspielerin Anica Dobra.

Parallel zum Wien-Empfang in Belgrad fand eine von der Serbischen Botschaft und dem Dachverband der serbischen Vereine in Wien mitorganisierte Veranstaltung im Wiener Rathaus unter dem Motto "Belgrad in Wien" statt. Zur Betonung der Freundschaft zwischen Wien und Belgrad wurden beide Veranstaltungen durch Live-Übertragungen miteinander verbunden. Auf Wiener Seite wurde die Stadt in Vertretung von Bürgermeister Dr. Michael Häupl durch Stadtrat Rudi Schicker vertreten. Stadtrat Schicker wies auf jene Aspekte hin, die Belgrad und Wien miteinander verbinden: die Geschichte, die Lage an der Donau und der rege kulturelle und wirtschaftliche Austausch. "Die 110.000 Menschen mit serbischen Wurzeln, die in Wien leben, tragen wesentlich zur wirtschaftlichen Dynamik und kulturellen Vielfalt Wiens bei. Sie sind auch ein wichtiges Bindeglied zwischen unseren Städten und Nationen."

Österreich größter Investor in Serbien - Wiener Wirtschaft führend

Die Städteachse zwischen Wien und Belgrad hat sich in den letzten Jahren im Bereich der Infrastrukturprojekte (Stadtplanung, Abwasser-und Abfallwirtschaft, etc.) intensiviert. Immer wieder wird Wiener Know-how und Wiener Expertise eingeholt. Viele Entwicklungen (Stadtentwicklungsplan, Infrastruktur, etc.) der Stadt Belgrad sind nach dem "Wiener Modell" in Angriff genommen worden.

Belgrad ist eine der sich am schnellsten entwickelnden und am stärksten wachsenden Metropolregionen in Südosteuropa und damit u.a. eine der dynamischsten Regionen am Balkan.

Österreich ist mit über 2,3 Milliarden Euro Investitionssumme der größte ausländische Investor in Serbien. Von den über 300 österreichischen Unternehmen vor Ort sind knapp die Hälfte (130) Wiener Unternehmen, die Niederlassungen in Belgrad unterhalten. Zu den größten zählen: OMV, Strabag, PORR, RHI, VIG, Vamed, Casinos Austria, Mobilkom Austria, BA-CA, RZB, Erste Bank.

Wiener Know-how in Sachen Lebensqualität

Um das Know-how und die Erfahrungen mit der Stadt Belgrad zu teilen, wurde vom 6. bis 8. September eine Reihe von Stadttechnologie-Workshops organisiert. Anhand konkreter Problemstellungen z.B. im Bereich der Stadtplanung, der Abfallwirtschaft, Abwasserentsorgung und auf dem Gebiet der Finanzierung von Großprojekten wurde gezeigt, wie die Lebensqualität der BürgerInnen durch Austausch von Know-how und konkrete Kooperationen zwischen den beiden Metropolen gesteigert werden kann. An den Veranstaltungsblöcken nahmen Experten der Stadt Wien, spezialisierte österreichische Unternehmen, hochrangige Vertreter der Europäischen Investitionsbank sowie politische Entscheidungsträger und Fachleute aus Belgrad teil.

Ein "best of" der Wiener Stadt- und Umwelttechnologien ist im Rahmen der von TINA Vienna gestalteten Ausstellung "Das Wissen Wiens: Urbane Technologien und Strategien" im Museum für Angewandte Kunst in Belgrad zu sehen. Die Ausstellung wurde am 6. September durch Wiener Gemeinderätin Anica Matzka-Dojder eröffnet und wird noch bis 28. September 2010 gezeigt.

Präsentation des Bildungs- und Ausbildungsstandortes Wien

Im Zuge der Wien-Aktivitäten in Belgrad fand in der Aula der Universität Belgrad eine in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Österreich organisierte Präsentation des Bildungs- und Ausbildungsstandortes Wien statt, die rund 200 BesucherInnen zählte. Eine Reihe hochkarätiger österreichischer Anbieter stellten Programme im Bildungs-, Weiterbildungs- und Post-Graduate-Bereich vor. Die Angebote richteten sich insbesondere an junge SerbInnen, die eine qualitativ hochwertige, flexible und praxisnahe Ausbildung mit internationalem Gütesiegel suchen.

Den Abschluss des insgesamt viertägigen Programms bildete am Donnerstag ein Arbeitsmeeting mit sechs Bürgermeistern aus umliegenden Städten von Belgrad - die offizielle Vertretung der Stadt Wien übernahm dabei Gemeinderätin Anica Matzka-Dojder.

Rückfragehinweis für Medien:

  • Mag. Wolfgang Hassler
    Mediensprecher Vbgmin Mag.a Renate Brauner
    Telefon: 01 4000 81845
    E-Mail: wolfgang.hassler@wien.gv.at
  • Mag.a Andrea Leitner
    MD-Auslandsbeziehungen
    Stabsstelle Internationale Strategie und Koordination
    Mobil: 0676 8118 82552
    E-Mail: andrea.leitner@wien.gv.at
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