"Bike & Buy": SPAR mit Rad-Parkplätzen

Utl.: Fahrradfreundliche Supermärkte - eine Initiative von SPAR Österreich und der Stadt Wien

Donauzentrum-Manager Christoph Stoll, Geschäftsführer Alois Huber (SPAR Österreich), Verkehrsstadtrat Rudi Schicker und BV-Stv. Josef Taucher präsentieren die 'Bike & Buy-Initiative von SPAR und der Stadt Wien, Foto: Christian Fürthner - Klicken Sie auf das Bild und Sie erhalten das Foto in Druckqualität (591 kB) Wien (RK). Heute, Montag, stellten Wiens Verkehrsstadtrat Rudi Schicker und der Geschäftsführer der SPAR-Zentrale für Wien, Niederösterreich und Burgenland, Alois Huber, die gemeinsame Initiative "Fahrradfreundliche Supermärkte" von SPAR Österreich und der Stadt Wien vor.****

Mit rund 1.500 Standorten ist SPAR Österreich einer der größten Lebensmittelhändler des Landes und darüber hinaus mit über 34.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Österreichs größter privater Arbeitgeber. In Zusammenarbeit mit der Stadt Wien setzte sich SPAR das Ziel, die 133 Wiener Filialstandorte mit Radabstellplätzen für die Radlerinnen und Radler auszustatten. SPAR ist somit der fahrradfreundlichste Nahversorger Wiens.

Zwtl.: "Eine Maßnahme - Dreifacher Nutzen"

"Der Nutzen durch diese gemeinsame Initiative ist dreifach", so Verkehrsstadtrat Rudi Schicker, "denn erstens finden die Kunden von SPAR, die mit dem Rad kommen nun deutlich verbesserte Rahmenbedingungen vor. Zweitens wird das Einkaufen mit dem Rad in Wien auch verstärkt beworben und drittens werden zusätzlich die Gesundheit und Umwelt gefördert."

Zwtl.: "SPAR steht für energiesparende Maßnahmen"

Der Geschäftsführer der regionalen SPAR-Zentrale in St. Pölten Alois Huber betont besonders den letzt genannten Punkt, denn "SPAR steht für nachhaltiges Wirtschaften und setzt darum auf vielfältige energiesparende Maßnahmen, die zur Schonung der Umwelt und zum langfristigen Schutz unseres Klimas beitragen. Unseren Kundinnen und Kunden die Möglichkeit anzubieten, mit dem Rad einzukaufen, passt somit perfekt in unsere Unternehmensphilosophie und wird vor allem im dicht bebauten, innerstädtischen Gebiet dazu beitragen, die Kombination aus Einkaufen und Mobilität noch umweltfreundlicher und flexibler zu gestalten. Denn immerhin trägt das sichere und komfortable Abstellen von Fahrrädern wesentlich zur Nutzung des Fahrrades als innerstädtisches Verkehrsmittel bei."

Zwtl.: Mehr als 450 neue "Radparkplätze" bei SPAR, 8.000 mehr in ganz Wien

Im Zuge der gemeinsamen Initiative mit SPAR wurden von der Stadt Wien in Abstimmung mit den betroffenen Bezirken bislang 198 neue Radabstellplätze auf öffentlichen Grund errichtet. SPAR selbst gab bisher die Errichtung von rund 260 Rad-Parkplätzen auf Privatgrund in Auftrag, von denen bereits ein Großteil aufgestellt wurde. Ab Mitte Mai wird das gesamte Stellplatzkontingent den Radfahrerinnen und Radfahrern zur Verfügung stehen.

"Die "Radparkplatz"-Offensive gemeinsam mit SPAR ist ein großartiges Projekt, das sich nahtlos in das "Wiener Radjahr 2010" einreiht. In diesem Jahr erweitern wir das 1.200 km lange Radwegenetz in Wien um zusätzliche 25 Kilometer, bauen den "Wienfluss-Radweg" und errichten weitere 8.000 Stück Radabstellplätze. Mit dieser Form der Kooperation von Verkehrspolitik und Wirtschaft sind wir anderen Städten sicherlich eine Nasenlänge voraus," erklärt Stadtrat Schicker.

Zwtl.: Einkaufen mit dem Rad vor allem für Kurzstrecken attraktiv

"Die alltäglichen Einkäufe erfolgen meist im Umkreis von fünf Kilometern bzw. entlang von Alltagswegen. Genau auf diesen Strecken ist das Fahrrad das billigste, schnellste und umweltfreundlichste Verkehrsmittel. Und wer Rad fährt, ärgert sich auch deutlich weniger: keine Staus, keine Parkplatzsuche - man parkt direkt vor dem Geschäft und muss den Einkauf nicht weite Strecken schleppen. Die durchschnittlichen Einkäufe übersteigen selten die Kapazität eines gut ausgerüsteten Fahrrades oder eines Rad-Anhängers", ergänzen Schicker und Huber. Weitere Informationen rund um das Thema "Einkaufen mit dem Rad" bietet die Roadshow "fahr_rad_in_wien", bei der es jeden Samstag die Möglichkeit gibt, sich über verschiedene Systeme (Fahrrad-Korb, Packtaschen, Rad- Anhänger, Lastenräder) zu informieren und zu testen. Weitere Info darüber finden Sie unter www.radfahren.wien.at

Zwtl.: Kraft SPARen - leichter geht's mit E-Motor

Eine tolle Innovation in Sachen "urbane Mobilität" sind Elektrofahrräder, so genannte E-Bikes. SPAR präsentiert dieser Tage einige Modelle mit sensationellem Preis/Leistungs-Verhältnis. Bereits ab Euro 599.- erhält man beispielsweise ein modernes Elektrofahrrad mit Lithium-lonen-Akku. Zieht man die Förderung der Stadt Wien von Kaufpreis ab, kostet das E-Bike nur noch 419,30. So günstig war E-Mobilität noch nie. Apropos günstig, eine Akku- Ladung reicht je nach Modell für eine Strecke bis zu 80 km und kostet nur rund 3-4 Cent.

Zwtl.: Gratis-Sprit für E-Bikes

Aufbauend auf die Fahrradabstellanlagen-Initiative denkt man bei SPAR und der Stadt Wien bereits weiter. Elektro-Tankstellen zum Auftanken von E-Bike und Konsorten - der nächste logische Schritt in Richtung E-Mobilität. SPAR überlegt mittelfristig einige seiner Standorte in Wien mit E-Tankstellen ausstatten. "Wir hoffen damit die Nutzung von E-Bikes und anderen Elektrofahrzeugen voranzutreiben. Stellen Sie sich vor, was diese Entwicklung an Verkehrsentlastung und Lebensqualität für Wien bedeutet," erklärt Geschäftsführer Huber abschließend. In Wien wird der zukunftsträchtigen und praxiserprobten E-Mobilität bereits kräftig Starthilfe gegeben. Bis 31. Dezember 2010 werden 1.000 Elektro- Fahrräder, -mopeds und -motorräder mit maximal 300 Euro pro Fahrzeug gefördert.

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(Schluss) shm

Rückfragehinweis für Medien:

(RK vom 19.04.2010)

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