Archivmeldung der Rathauskorrespondenz vom 20.09.2006:
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Stadträtin Brauner überreicht Ehrenzeichen

Utl.: Professoren Friedrich, Lischka und Spitzner ausgezeichnet

v.li.n.re.: Univ. Prof. Dr. Andreas Lischka, Vbgm. Grete Laska, Profin. Renate Spitzner, StR. Mag.a. Renate Brauner und Univ. Prof. Dr. Max Friedrich, Foto: media wien - Klicken Sie auf das Bild und Sie erhalten das Foto in Druckqualität (528 kB) Wien (RK). Wiens Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Renate Brauner überreichte heute, Mittwoch, im Wappensaal des Wiener Rathauses die Professor-Dr.-Julius-Tandler-Medaille der Stadt Wien in Silber an Herrn Univ.Prof.Dr. Max Friedrich, das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien an Herrn Univ.Prof.Dr. Andreas Lischka und das Silberne Verdienstzeichen des Landes Wien an Frau Prof. Renate Spitzner.****

Zwtl.: Kurzbiographie Univ.Prof.Dr. Max Friedrich

Max Friedrich studierte in Wien Medizin und promovierte 1971 zum Doktor der gesamten Heilkunde. 1977 beendete er seine Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Neurologie und im Jahr 1980 das Zusatzfach für Kinder- und Jugendneuropsychiatrie. Prof. Friedrich wurde 1995 zum ordentlichen Universitätsprofessor und Vorstand der Universitätsklinik für Neuropsychiatrie des Kinder- und Jugendalters in Wien bestellt. Als Konsulent des Wiener Stadtschulrates hat er die Psychagogische Beratungsstelle im Bereich des Wiener Schulwesens gegründet und aufgebaut, die er seit mehr als 25 Jahren unentgeltlich betreut. Prof. Friedrich hat das Konzept für eine individualpsychologische Volksschule aus psychotherapeutischer Sicht entwickelt und sich im Rahmen der Maßnahmen zur psychologisch-psychiatrischen Betreuung für die Kosovo-Vertriebenen im Jahr 1999 engagiert.

Zwtl.: Kurzbiographie Univ.Prof.Dr. Andreas Lischka

Andreas Lischka studierte an der Universität Wien und promovierte 1972 zum Doktor der gesamten Heilkunde. 1976 erhielt er die Anerkennung als praktischer Arzt und begann seine Facharztausbildung in Pädiatrie an der Universitätsklinik Wien. 1978 folgten Studienaufenthalte in Hamburg und Zürich und 1980 kehrte Prof. Lischka nach Abschluss der Facharztausbildung für Kinderheilkunde wieder nach Österreich zurück. 1985 erlangte er die Anerkennung als Zusatzfach für Kinderneuropsychiatrie und leitete verschiedene Stationen und Ambulanzen der Universitätskinderklinik Wien. 1987 habilitierte Prof. Lischka in Pädiatrie. Mit Oktober 1991 wurde er zum ärztlichen Direktor und Vorstand der Kinderklinik Glanzing bestellt und 1992 zum außerordentlichen Universitätsprofessor ernannt. Nach der Übersiedlung der Kinderklinik Glanzing ist er seit April 1999 im Wilhelminenspital tätig.

Zwtl.: Kurzbiographie Prof. Renate Spitzner

Renate Spitzner studierte an der Universität für Musik Violine und Musiktherapie. An der Akademie für angewandte Kunst studierte sie Kunsttherapie. Ihr Praktikum absolvierte sie im Rahmen des Musiktherapiestudiums an der Baumgartner Höhe, wo sie mit psychisch kranken Patientinnen und Patienten arbeitete. Frau Prof. Spitzner entwickelte während ihrer praktischen, pädagogischen und therapeutischen Arbeit "Die Musisch-Soziale Methode", die eine Kombination von erweiterter Musikpädagogik und Elementen der Musiktherapie darstellt. Seit 40 Jahren fanden viele behinderte und seelisch leidende Menschen durch die Anwendung dieser Methode praktische Hilfe. 2001 gründete Frau Prof. Spitzner den Verein "Venite" zur Förderung musisch-sozialer Projekte.

rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/ .

(Schluss) hir

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    Tel.: 4000/81231
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(RK vom 20.09.2006)

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