Wien 1953: Berichte vom November 1953

In loser Reihenfolge bringen wir kurze Zusammenfassungen von Meldungen der Rathauskorrespondenz aus früheren Jahren. Zusammengestellt von Gina Galeta.

2.11.1953: Neue Bauten in Sankt Marx

Bürgermeister Jonas eröffnet heute die neu gebaute Schweineverkaufshalle auf dem Zentralviehmarkt Sankt Marx. Gleichzeitig damit wird die neue Schweineschlachthalle ihrem Zweck übergeben.

Die neue Schweineverkaufshalle dient als Ersatz für die vollständig zerstörte alte Halle. Sie ist 156 m lang und 52 m breit. Die Baukosten betrugen 7,5 Millionen Schilling. Der Fassungsraum ist für 8.000 Schweine berechnet. Im Innern der Halle befinden sich 212 Boxen zu je 25 Quadratmeter für den Verkauf, 14 Waaghäuschen mit vollautomatischen Waagen, ein Untersuchungsraum und 14 Laderampen. Die Halle wird mit 288 Breitstrahlern beleuchtet. Baubeginn war im Oktober 1950.

Auch die neue Schweineschlachthalle ist der Ersatz für die im Krieg zerstörte alte Halle, die durch die Bomben zum größten Teil vernichtet wurde. Die Halle ist 37,50 m breit und 45,70 m lang. 400 Schweine können in der Stunde verarbeitet werden, das sind 3.200 Stück im Tag bei achtstündigem Betrieb. Die Kosten für die Halle betrugen 4,1 Millionen Schilling.

Neben diesen beiden Hallen hat die Gemeinde Wien seit 1945 eine Reihe weiterer wichtiger Bauvorhaben in Sankt Marx durchgeführt.

2.11.1953: Eine indische Freundschaftsbotschaft in Wien

Bürgermeister Jonas empfing heute den Bürgermeister von Kalkutta Naresh Nath Mockerjee, der zu einem kurzen Besuch in Wien eingetroffen ist. Der indische Gast, ein Spross hohen Adels, ist seit seiner Jugend eng mit den aufstrebenden politischen Kräften seiner Heimat verbunden. Nach Verzicht auf Besitz und alle Standeswürden, ergriff er die politische Laufbahn und widmete sich besonders der Lösung sozialer und kommunaler Aufgaben. Als Bürgermeister der viereinhalb Millionen Einwohner zählenden Stadt Kalkutta gehört er zu den bekanntesten Persönlichkeiten des heutigen Indien.

3.11.1953: Museum der Stadt Wien: Die erste Besichtigung der Wettbewerbsentwürfe

Unter dem Vorsitz von Bürgermeister Jonas trat heute im Wiener Rathaus zum ersten Mal die Jury zur Beurteilung der Entwürfe für den Bau des Museums der Stadt Wien zusammen. Der Jury gehören auch die Stadträte Mandl und Thaller sowie Stadtbaudirektor Dipl.-Ing. Gundacker an. Als Fachjuroren wurden Prof. Schuster, Prof. Fellerer, Arch. Dr. Rainer, der Direktor des Historischen Museums der Stadt Wien sowie der Leiter der Magistratsabteilungen 18 und 19 berufen.

Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb für den Museumsbau auf dem Karlsplatz waren die hiezu eingeladenen österreichischen Architekten sowie alle österreichischen akademisch gebildeten Architekten und Absolventen der Architekturfakultäten, der Technischen Hochschulen, der Akademie der bildenden Künste und der Akademie für angewandte Kunst.

Bürgermeister Jonas verwies auf den außerordentlichen Erfolg dieses Wettbewerbs: 80 Teilnehmer haben 96 Entwürfe eingesandt. Er verwies weiters auf die Bedeutung dieses Bauvorhabens, einer kulturellen Forderung der Wiener, die seit mehr als einer Generation besteht. Der 80. Geburtstag des Bundespräsidenten Dr. h.c. Körner gab der Gemeindeverwaltung von Wien den Anlass, ihm zu Ehren den Bau dieses Museums nunmehr in Angriff zu nehmen.

4.11.1953: Urlaub für 89 Wiener Heimkehrer - Vizebürgermeister Honay verabschiedete den ersten Turnus nach Sankt Corona

Mit zwei Autobussen traten heute früh 89 Heimkehrer - 76 Männer und 13 Frauen - die im Oktober in die Heimat zurückgekehrt sind, nach vielen Jahren wieder eine Urlaubsreise an. Sie alle - und mit ihnen noch elf Ehefrauen der Heimkehrer - werden nun 14 Tage Gäste der Gemeinde Wien in Sankt Corona sein.

Vor den versammelten Urlaubern sprach Vizebürgermeister Honay u.a.: "...wir erachten es als eine reine Pflicht der Menschlichkeit, unseren Heimkehrern eine gute Erholung zu ermöglichen. Besonders aber vergönnt sei es den heimgekehrten Frauen, die entgegen allen völkerrechtlichen Bestimmungen barbarisch lange Jahre in Kriegsgefangenschaft gehalten wurden".

Von den 228 im vergangenen Monat heimgekehrten Wienern und Wienerinnen werden 180 auf Kosten der Stadt Wien auf Erholung geschickt. Es handelt sich um eine Aktion, die zusätzlich zu den übrigen Fürsorgeaktionen für die Heimkehrer von der Stadtverwaltung durchgeführt wird.

4.11.1953: Verbreitungsbeschränkung für Nachtlokalreklame

Ein Novum bedeutet die jüngste im "Amtsblatt der Stadt Wien" verlautbarte Verbreitungsbeschränkung, die das Jugendamt der Stadt Wien in seinem Kampf gegen Schmutz und Schund erlassen musste. Es handelt sich dabei zum ersten Mal um eine behördliche Maßnahme gegen Reklamekarten eines Wiener Nachtlokals. Diese Karten wurden über Antrag der Bundespolizeidirektion Wien von jeder Verbreitung - in Lokalen, auf der Straße oder durch die Post - an Personen unter 16 Jahren innerhalb Wiens ausgeschlossen. Überhaupt untersagt wurde das Ausstellen, Aushängen oder Anschlagen an Orten, wo sie auch Jugendlichen zugänglich sind.

Die Reklamekarten des Wiener Nachtlokales zeigen eine Reihe von Fotos mangelhaft bekleideter Frauen, wie es in der amtlichen Begründung der Verbreitungsbeschränkung heißt, "in verführerischer Aufmachung". Diese Bilder sind in Verbindung mit dem dazugehörigen Reklametext keinesfalls das Richtige für junge Menschen. Da nach der Aufmachung der ersten Serie dieser Reklamekarten die Behörde annehmen muss, dass auch die in Zukunft erscheinenden eine gleiche oder ähnliche Gestaltung zeigen werden, wurde diese Verfügung bis 21. Oktober 1954, also auf ein Jahr, erlassen.

5.11.1953: Ernst Rowolth bei Bürgermeister Jonas

Der deutsche Verleger Ernst Rowolth, der Herausgeber der rororo-Taschenbuchreihe, wurde von Bürgermeister Jonas im Rathaus empfangen. Der Bürgermeister unterhielt sich mit seinem Gast über die gegenwärtige Situation im Verlagswesen.

7.11.1953: Neue Augustinerwald-Brücke wurde eröffnet

Stadtrat Thaller eröffnete heute die neue Augustinerwald-Brücke über den Mauerbach.

Auf Ansuchen des Siedlervereines Augustinerwald wurde schon im Frühjahr 1950 die damals auf der gleichen Stelle befindliche alte baufällige Brücke mit Hilfe der Gemeinde Wien instandgesetzt. Die dortigen Siedler, die zur Erhaltung der Brücke verpflichtet sind, haben an dieser Instandsetzung mitgearbeitet. Durch das Hochwasser im Jahre 1951 stürzte jedoch die Brücke ein. Nunmehr wurde eine ganz neue, von der Magistratsabteilung 29 entworfene Brücke gebaut. Die Kosten betragen 120.000 Schilling. Von diesem Betrag hat die Gemeinde Wien 95.000 Schilling auf sich genommen, während der Siedlerverein für die restlichen 25.000 Schilling aufkommt.

10.11.1953: Gemeinde Wien zeichnet fünf Millionen für die Staatsoper

In der heutigen Sitzung des Stadtsenates wurde der Antrag, dass sich die Stadt Wien an der Zeichnung der "Anleihe der Republik Österreich zum Wiederaufbau der Staatsoper in Wien 1953" mit einem Nominalbetrag von fünf Millionen Schilling beteiligt, einstimmig angenommen. Finanzstadtrat Resch begründete den Antrag mit der Bedeutung der Wiener Staatsoper für das kulturelle Leben Wiens und für den Fremdenverkehr. Die Beschleunigung des Wiederaufbaus der Staatsoper ist außerdem ein Beitrag zur Arbeitsbeschaffung.

13.11.1953: Frauen im Dienste der Wiener bildenden Kunst

In den Ausstellungsräumen des Amtes für Kultur und Volksbildung wurde heute die Ausstellung "Frauen im Dienste der Wiener bildenden Kunst" eröffnet.

Stadtrat Mandl hob in seiner Eröffnungsansprache besonders den Umfang der Aufträge hervor, die an Wiener bildende Künstler in den letzten drei Jahren vergeben wurden. Für die künstlerische Ausgestaltung der Gemeindebauten wurden im Jahre 1950 schon 376.000 Schilling, im Jahre 1951 sogar 1.689.000 Schilling, im folgenden Jahr 1.037.000 Schilling und heuer bis Ende Oktober 2.929.000 Schilling ausgegeben. Darunter waren auch 46 Aufträge an Wiener Frauen, deren Arbeiten nun hier ausgestellt wurden. Es sind dies Arbeiten von Hermine Aichenegg, Maria Biljan-Bilger, Herta Bucher, Elisabeth Turolt, Hilde Uray und Gabriele Waldert, die hier in der ersten Folge gezeigt werden.

14.11.1953: Neues Lehrlingsheim in der Leopoldstadt

Im Herbst 1951 wurde das Leopoldstädter Kinderspital in der Oberen Augartenstraße wegen ständigem Unterbelag gesperrt. Nun ist in dem alten Gebäude, das seinerzeit die Erbauer des Burgtheaters Semper und Hasenauer errichteten, ein neues Lehrlingsheim entstanden. 820.000 Schilling kosteten die umfangreichen Sanierungsarbeiten an dem alten Haus. 140 Lehrlinge können nun dort untergebracht werden.

17.11.1953: Preise für die besten "Fenstergärtner" - Voller Erfolg des Wettbewerbs "Wien im Blumenschmuck"

Bürgermeister Jonas wird die Preisverteilung an die erfolgreichste Gruppe der Teilnehmer des Wettbewerbs "Wien im Blumenschmuck" vornehmen. Verliehen werden die Goldene, Silberne und Bronzene Rose sowie zahlreiche Geldpreise.

18.11.1953: Schmeißt den Krampus hinaus! - Das Jugendamt appelliert an die Eltern

In einem Merkblatt richtet das Zentralinspektorat der Kindergärten und Horte der Stadt Wien an die Eltern der Wiener Kleinkinder einige mahnende Worte über den nicht mehr allzu fernen Tag des "Nikolo", der leider in Wien zu einem Tag des "Krampus" geworden ist. Es wird darauf hingewiesen, dass die Angst vor dem Krampus für die körperliche und seelische Entwicklung vor allem der Kleinkinder ein ernstes Problem bedeutet.

19.11.1953: Christkindlmarkt ab 28. November

Der Christkindlmarkt wird, so wie im Vorjahr, vom 28. November bis einschließlich 1. Jänner im 7. Bezirk, in der parkseitigen Allee des inneren Neubaugürtels abgehalten. Das ist zwischen der verlängerten Märzstraße und der verlängerten Stollgasse.

Es werden 97 Verkaufsstände aufgestellt.

20.11.1953: Neu im Naturdenkmalbuch: Eichen, Kastanien und Vogelbeerbäume

Vor kurzem wurde wieder eine Reihe von Bäumen in das Naturdenkmalbuch der Stadt Wien eingetragen. Die Entfernung, Zerstörung oder sonstige Veränderung dieser Naturdenkmäler ist verboten. Man darf an ihnen auch keine Verkaufsstände anbringen, Verkaufsbuden errichten oder gar Zweige abbrechen. Schäden und Mängel müssen sofort der zuständigen Behörde angezeigt werden.

Als Naturdenkmäler wurden folgende Naturgebilde erklärt: mehrere Baumgruppen, und zwar Elzbeeren, Eichen, Rosskastanien und Vogelbeerbäume in der Siedlung Friedensstadt im Auhof, ferner ein Maulbeerbaum in Perchtoldsdorf, eine Silberweide im Rodauner Strandbad und eine Eiche in Aspern.

21.11.1953: Das Publikum will Kino-Modeschauen

Um die Beliebtheit der in einzelnen Wiener Kinos vor Beginn der Vorstellung durchgeführten Modeschauen festzustellen, hat das Flotten-Kino, in dem gleichfalls solche Kurz-Modeschauen stattfinden, ein kleines Experiment unternommen. In der letzten Vorstellung, die restlos ausverkauft war, wurde eine Abstimmung durchgeführt. Auf dem Programm stand der Film "Gegenspionage" mit Gary Cooper, ein Streifen also, der vor allem beim jüngeren Publikum Interesse findet.

Jeder Besucher bekam einen Zettel, der die Frage enthielt "Wünschen Sie die Vorführung einer Modeschau?"

Die Abstimmung ergab folgendes Bild: von den 775 Besuchern stimmten 606 für die Modeschauen, 103 gegen die Modeschau, 26 Zettel waren ungültig und 40 Zettel wurden nicht abgegeben. Aus dieser Abstimmung geht deutlich hervor, dass die überwiegende Mehrheit des Publikums die Vorführung einer Modeschau wünscht.

23.11.1953: Museum der Stadt Wien: Die Jury hat entschieden - Zwei 2. Preise, ein 3. Preis, fünf Ankäufe

Die Jury zur Beurteilung der Wettbewerbsentwürfe für den Bau des Museums der Stadt Wien auf dem Karlsplatz hat nunmehr ihre Entscheidungen getroffen. Bemerkenswert ist, dass sich die Jury auf keinen 1. Preis einigen konnte. Es wurden daher zwei 2. Preise bestimmt. Heute Mittag wurden im Rathaus die Umschläge geöffnet, welche die Nummern der ausgewählten Projekte trugen.

Danach wurde durch die Jury eine Reihung vorgenommen und danach folgende Preise verliehen:

  • Ein zweiter Preis: Verfasser Dipl.-Arch. Ing. Hans Wölfl, 8, Lange Gasse 74, stud. Arch. Peter Trimbacher, 1, Seitenstettengasse 5;
  • ein zweiter Preis: Verfasser Dipl.-Ing. Carl M. Mayer, Dipl.-Ing. Walter Griss, Dipl.-Ing. Siegfried Glanz (Bludenz);
  • ein dritter Preis: Verfasser Josef Czapka, 13, Schloss Schönbrunn, Otto Gruen, 8, Lerchenfelder Straße 162;

fünf Ankäufe:

  • Arbeitsgruppe 4, 8, Fuhrmannsgasse 4, Architekten: Holzbauer, Kurrent, Leitner, Spalt
  • Arch. Prof. Oswald Haerdtl,
  • Dipl.-Arch. Willi F. Ramersdorfer, Dr. Ing. Arch. German Meusburger (Bludenz),
  • Arch.-Dipl.-Ing. Karl Mang, 7, Richtergasse 7,
  • Arch.Z.V. Dipl.-Ing. Fritz Rollwagen, 7, Lindengasse 54, Rudolf Pamlitschka, 12, Schönbrunner Straße 249.

Alle eingereichten Projekte werden in einer Ausstellung in der Volkshalle zu sehen sein.

24.11.1953: Magistratsdirektor Dr. Kritscha tritt in den Ruhestand - Dr. Walter Kinzl der neue Magistratsdirektor

Portrait Walter Kinzl

Obersenatsrat Dr. Walter Kinzl

Magistratsdirektor Dr. Viktor Kritscha wird am Ende dieses Monates nach einem fast 43-jährigen erfolgreichen Wirken auf eigenes Ansuchen aus dem Dienst der Stadtverwaltung scheiden. Dr. Kritscha, ein hervorragender Jurist und Organisator, ist seit 1945 der höchste Beamte in der Verwaltung der Bundeshauptstadt und gleichzeitig auch Landesamtsdirektor des Bundeslandes Wien. Seiner starken Persönlichkeit ist es gelungen, aus dem Chaos der ersten Nachkriegszeit wieder eine geordnete und vorbildliche Verwaltung aufzubauen. Der Wiener Gemeinderat wird diesem einmaligen Verdienst durch eine besondere Ehrung Rechnung tragen.

Zum Nachfolger des scheidenden Magistratsdirektors hat heute der Wiener Stadtsenat auf Vorschlag des Bürgermeisters einstimmig Obersenatsrat Dr. Walter Kinzl bestimmt. Dr. Kinzl, ein bewährter Verwaltungsfachmann mit reichen Erfahrungen, steht jetzt im 57. Lebensjahr.


25.11.1953: Der Halterbach wird reguliert

Stadtrat Thaller beantragte im Wiener Stadtsenat die Regulierung des Halterbaches von der Brücke bei der Hüttelbergstraße bis zu dem Absturz unterhalb der Brücke im Zuge der Amundsenstraße. Dieses Stück ist etwa 600 m lang. Auch die Mündung des Wolfsgrabens (Moosgraben) in den Halterbach soll reguliert werden. Diese Arbeiten, die zwei Millionen Schilling kosten werden, sind vor allem für die Sanierung des rechten Ufers sehr wichtig, auf welchem im Vorjahr ein neuer Schulpavillon gebaut wurde. Durch die Begradigung des Bachlaufes und die Zusammenfassung des Niederwassers in einer gepflasterten Rille wird auch die bisher beobachtete Tümpelbildung und die damit verbundene Geruchsbelästigung beseitigt werden.

25.11.1953: Zwei neue Brücken am Rande von Wien

Auch zwei kleinere neue Brückenobjekte am Rande von Wien werden in nächster Zeit verwirklicht. Es handelt sich um den Neubau der Brücke über den Lainzer Bach im Zuge der Burgenlandstraße. Dieser Brückenbau ist im Zusammenhang mit dem Ausbau des Straßennetzes im Lainzer Tiergarten notwendig geworden. Die Brücke wird 160.000 Schilling kosten.

Die zweite neue Brücke wird über die Reichliesing beim "Grünen Baum" in Breitenfurt führen. Die jetzige Holzbrücke ist den Erfordernissen des steigenden Verkehrs nicht mehr gewachsen. Für diesen Brückenbau sind 125.000 Schilling erforderlich.

27.11.1953: Aus dem Wiener Gemeinderat:

Der Antrag auf Genehmigung der Baubewilligung für eine neue Rotundenbrücke wurde einstimmig angenommen. Eingebracht wurde in der Sitzung eine sozialistische Anfrage an Bürgermeister Jonas betreffend Strom- und Gasschulden der Usia-Betriebe.

Weiters wurde ohne Debatte die Errichtung von sieben städtischen Wohnhausanlagen mit insgesamt 528 Wohnungen genehmigt. Die Gesamtkosten betragen 45,5 Millionen Schilling. Beschlossen wurde auch der Umbau der Feuerwache Leopoldau.

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