Katastropheneinsatz der Wiener Rettung

Fahrzeuge des Katastrophenzuges: Ambulanzfahrzeuge, Kommandowagen und Helikopter

1991 wurde für den Einsatz in Katastrophenfällen der Katastrophenzug (K-Zug) eingerichtet.

Er ist konzipiert für Einsätze mit

  • Einer großen Zahl von Unfallopfern
  • Besonderen Verletzungsmustern
  • Erhöhtem Personal- und Materialbedarf
  • Einer im Vergleich zu Routine-Einsätzen wesentlich längeren Einsatzdauer vor Ort

Katastrophen-Stufenplan

Stufe 1

  • 15 bis 30 Patientinnen und Patienten, darunter sechs Schwerstverletzte
  • Abwicklungsdauer zirka eine Stunde
  • Es werden keine zusätzlichen Mannschaften und Fahrzeuge benötigt

Stufe 2

  • 30 bis 100 Patientinnen und Patienten, darunter sieben bis 20 Schwerstverletzte
  • Abwicklungsdauer zirka zwei Stunden
  • Es werden zusätzliche Mannschaften, Fahrzeuge und medizinisches Material benötigt
  • Installation von Behandlungs-, Warte- und Transportstrukturen vor Ort
  • Einberufung von speziell ausgebildeten und ausgestatteten Teams

Stufe 3

  • 100 bis zirka 300 Patientinnen und Patienten, darunter 20 bis 60 Schwerstverletzte
  • Abwicklungsdauer: einige Stunden
  • Alles weitere gleich wie Stufe 2, jedoch Anpassung an die größere Patientenzahl

Stufe 4

  • Mehr als 300 Patientinnen und Patienten, darunter mehr als 60 Schwerstverletzte
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Wiener Rettung (Magistratsabteilung 70)
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