Muttersprachliche GrillplatzmeisterInnen
Das Grillen auf öffentlichen Grillplätzen ist gerade für Menschen mit kleinen Wohnungen oder ohne eigenen Garten ein beliebtes Freizeitvergnügen. Viele Grillplätze werden von Menschen mit Migrationshintergrund sehr gerne genutzt. Dabei kann es zu Konflikten mit Passantinnen und Passanten, Radfahrerinnen und Radfahrern sowie Anrainerinnen und Anrainern kommen. Zur Vermeidung von Konflikten werden die Grillplatzmeisterinnen und Grillplatzmeister eingesetzt. Sie sprechen neben Deutsch auch die Muttersprachen der größten Wiener Zuwanderergruppen.
Die Tätigkeit der Grillplatzmeisterinnen und Grillplatzmeister beginnt in der Regel im April und dauert bis Ende September. Derzeit werden acht Grillplätze betreut.
Die Grillplatzmeisterinnen und Grillplatzmeister informieren die Benutzerinnen und Benutzer und erheben die unterschiedlichen Bedürfnisse aller Nutzerinnen und Nutzer des öffentlichen Raums. Sie weisen auf bestehende Auflagen hin, beheben Missstände und leisten Überzeugungsarbeit, damit es zu keinen Interessenskonflikten in der Nutzung der Freifläche kommt. Im Fall von Konflikten vermitteln sie zwischen den Interessengruppen.
Gemeinschaftsprojekt
Das Projekt "Muttersprachliche GrillplatzmeisterInnen" (GPM) ist ein gemeinschaftliches Projekt der Abteilung Integration und Diversität (MA 17), den Wiener Stadtgärten (MA 42), der Abteilung Wiener Gewässer (MA 45) und dem Forstamt und Landwirtschaftbetrieb der Stadt Wien (MA 49). Es wurde in der Saison 2010 zum sechsten Mal durchgeführt.
Kontakt
Weiterführende Informationen
Verantwortlich für diese Seite:Goran Novakovic (Magistratsabteilung 17)
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