Förderprogramm "Initiative Erwachsenenbildung"
Das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) hat zusammen mit den Landeshauptleuten die "Initiative Erwachsenenbildung" ins Leben gerufen. Sie beruht auf einem Arbeitsauftrag der österreichischen Bundesregierung. Die "Initiative Erwachsenenbildung" ist ein gemeinsames Förderprogramm der Länder und des Bundes. Eines der Handlungsfelder des Programms ist die Basisbildung und der Erwerb von Grundkompetenzen wie Lesen, Schreiben und Rechnen zur aktiven Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. Maßgebliche Zielgruppe sind Personen, die bildungsbenachteiligt und nicht mehr schulpflichtig sind.
Die Initiative ist vorerst für 2012 bis 2014 vorgesehen.
Finanzierung von Bildungsabschlüssen
Bei der "Initiative Erwachsenenbildung" sollen Finanzierungsmodelle für das kostenfreie Nachholen von Bildungsabschlüssen in alters- und zielgruppengerechter Form entwickelt werden. Die Finanzierung übernehmen Bund und Länder mit jeweils 50 Prozent.
Basisbildung/Grundkompetenzen
In Wien ist die Abteilung Integration und Diversität (MA 17) für den Bereich Basisbildung/Grundkompetenzen als Förderstelle zuständig. Im Jahr 2012 sollen die ersten Basisbildungsmaßnahmen realisiert werden.
Antragstellung
Zur Beantragung einer Förderung für Basisbildungsmaßnahmen bei der MA 17 muss die Antragstellerin beziehungsweise der Antragsteller seitens des BMUKK akkreditiert worden sein. Das BMUKK hat zu diesem Zweck eine Geschäftsstelle eingerichtet:
- Geschäftsstelle Initiative Erwachsenenbildung
- Ort: 7., Siebensterngasse 21/2
- E-Mail: office@initiative-erwachsenenbildung.at
- Telefon: +43 1 524 200 030
Für Basisbildungsmaßnahmen werden eigene Förderrichtlinien seitens der MA 17 gelten. Sie ist auch die auszahlende Stelle für den Förderbetrag.
Weiterführende Informationen
Verantwortlich für diese Seite:Goran Novakovic (Magistratsabteilung 17)
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