Öffentliche WC-Anlagen - Umsetzungsbeispiel von Gender Mainstreaming

Ein Schild für ein Frauen-WC

Erfahrungsberichte zeigen, dass Frauen öffentliche Toiletten oft als zu schmutzig erachten. Manche Frauen benutzen diese nie. Männer tun sich leichter, ein öffentliches WC bei Bedarf zu umgehen. Dabei können Pissoirs gratis genützt werden. Kinder und behinderte Menschen werden als Benutzerinnen und Benutzer öffentlicher Toilettenanlagen oft nicht berücksichtigt.


Lösungsansätze

Bei der Planung und dem Betrieb von öffentlichen WC-Anlagen ist auf folgende Punkte zu achten:

  • Einsehbare, gut beleuchtete Zugänge
  • Gute Beleuchtung innerhalb der WC-Räume
  • Wartungspersonal soll vor Ort sein, um für eine regelmäßige Reinigung und für Sicherheit durch die persönliche Anwesenheit sorgen zu können.
  • Eine größere Anzahl von Kabinen für Frauen ist nötig. Bisher wurden Frauen- und Männerkabinen in etwa im gleichen Verhältnis errichtet. Wenn die Pissoirs mitberücksichtigt werden, ergibt das ein wesentlich größeres WC-Angebot für Männer.
  • Wickeltische sollen nicht nur in Frauen-Bereichen vorhanden sein. Schließlich sind nicht nur Frauen mit Kleinkindern unterwegs.

Die Abteilung Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (MA 48) und die Wiener Linien achten bei Neubauten darauf, diese Kriterien zu berücksichtigen.

Umsetzungsbeispiele

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