Geschlechtssensible Pädagogik
Geschlechtssensible Pädagogik ist eine der wichtigsten Methoden zur Überwindung von Rollenstereotypen. Mit Rollenstereotypen sind Eigenschaften oder Verhaltensweisen gemeint, die bestimmten Personengruppen zugeschrieben werden und die einen Wiedererkennungswert haben. Sie stehen dadurch in engem Zusammenhang mit Klischees und Vorurteilen.
Ziel einer geschlechtergerechten Pädagogik ist, das Thema Geschlechtsrollenfixierung bereits dort zum Thema zu machen, wo es beginnt. Das ist in der frühen Kindheit. Die Handlungsspielräume von Mädchen und Buben sollen erweitert werden. Das Eröffnen von vielfältigen und neuen Wegen führt dazu, dass die Kinder ein möglichst großes Spektrum an Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben.
Geschlechtssensible Pädagogik bedeutet
- Alltagsarbeit
- Eine Haltung, die Wertvorstellungen widerspiegelt
- Reflektieren und in Frage stellen von gegebenen Strukturen und Abläufen
- Bewusst geschaffene Rahmenbedingungen, denn Gleichberechtigung und Chancengleichheit von Frauen und Männern, Mädchen und Burschen passiert nicht von alleine
Umsetzungsbeispiele
Frauenabteilung der Stadt Wien (Magistratsabteilung 57)
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