Billigeres Parkpickerl

Der obere Teil des Automatens für die Parkgarage mit den Symbolen für Parken und Bargeld

Die Parkplatzsuche für Mariahilferinnen und Mariahilfer wird einfacher.

Das Parkpickerl wurde billiger. Seit März 2012 zahlen Mariahilfer Autobesitzerinnen und -besitzer zehn anstatt zwölf Euro im Monat. Im Jahr kommt die Plakette inklusive der Gebühren auf rund 179 Euro. Die Stadt Wien hebt die Gebühren für das Kurzparken an. Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann erhofft sich von der Preisanhebung, dass damit der Pendlerverkehr vor den Stadttoren aufgefangen wird. Der Druck auf die Parkplätze innerhalb des Gürtels würde entschärft und die Luftqualität in Wien verbessert.

Die teuren Kurzparkzonen gekoppelt mit dem Ausbau der Garagen am Stadtrand sollen die Menschen bewegen, mit ihrem Auto nicht in die Stadt zu fahren. Die günstigen Tarife für Monats- und Jahreskarten sowie das gute, dichte Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln sind ebenfalls ein Anreiz für den Umstieg.

Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann:

Weniger Autoverkehr in der Stadt heißt weniger Abgase, weniger Feinstaub und mehr Stellplätze für die Bewohnerinnen in ihrem Grätzel!

Reservierte Stellplätze für Anrainerinnen und Anrainer

In der ersten Jahreshälfte 2012 plant die Stadt im 6. Bezirk die Einführung der Anrainerparkplätze. Zehn Prozent der Stellplätze sind in dem abgesteckten Gebiet rund um das Raimundtheater nur für die Bewohnerinnen und Bewohner mit Parkpickerl reserviert. Der Bezirk erwartet sich, dass Parkflächen im öffentlichen Raum frei werden. Besucherinnen und Besucher des Theaters lassen ihr Fahrzeug daheim, weil es ihnen nicht mehr gestattet ist, hier zu parken. Die Bewohnerinnen und Bewohner müssen für einen freien Parkplatz nicht mehr ewig im Kreis fahren, so die erhofften Prognosen.

Anrainerparkplätze im 6. Bezirk

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