Anrainerparkplätze im 6. Bezirk

Halteverbotstafel mit dem Zusatz Anrainerparkplätze

Die Bezirksvertretung beantragte Parkplätze für Anrainerinnen und Anrainer.

In den Bereichen rund um das Raimundtheater und das Theater an der Wien sollen Anrainerparkplätze geschaffen werden. So lautet die Forderung in dem beschlossenen Antrag der Mariahilfer Bezirksvertretung. "Wir möchten uns in Mariahilf dem Pilotprojekt zu Anrainerparkplätzen anschließen", erklärt Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann. "Bereits vor rund acht Jahren haben wir prüfen lassen, ob das möglich ist. Damals gab es eine negative Stellungnahme der Stadt. Nun scheinen die rechtlichen Bedenken ausgeräumt."

Parkplätze für Mariahilferinnen und Mariahilfer rund um die beiden großen Schauspielhäuser

Bezirksvorsteherin Kaufmann will in einer ersten Phase in den Bereichen um das Raimundtheater und das Theater an der Wien Anrainerparkplätze schaffen. "Gerade dort finden die Bezirksbewohnerinnen und -bewohner kaum Parkplätze", sagt Kaufmann. Nach einem positiven Ende der Pilotphase möchte die Bezirksvorsteherin die Zonen mit Anrainerparkplätzen ausweiten.

Das Konzept der Anrainerparkplätze

In einem Gutachten gab die Abteilung Rechtliche Verkehrsangelegenheiten (MA 65) grünes Licht für Anrainerparkplätze. Öffentliche Stellflächen können in Anrainerparkplätze mit Einschränkungen umgewandelt werden.

Bedingungen

Anrainerparkplätze sind für im Bezirk wohnende Menschen reserviert. Die Zahl jener, die auf den Flächen ihre Autos abstellen dürfen, ist nicht auf bestimmte Adressen oder Straßen beschränkt, sondern auf den gesamten Bezirk. Das bedeutet, dass auf diesen reservierten Parkplätzen alle Besitzerinnen und Besitzer eines Parkpickerls ihr Fahrzeug abstellen dürfen. Der bürokratische Aufwand wird sich mit dieser Auflage im Rahmen halten.

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