Mariahilf soll sauber bleiben
"Der 6. Bezirk soll sauber bleiben," appelliert Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann. Ausreden für Verschmutzungen haben längst in Mariahilf ausgedient: Die Abteilung für Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (MA 48) hat ihr Serviceangebot stark ausgebaut. Laufend werden im Bezirk Automaten für Hundekotsackerln aufgestellt. In den neuen Unterflurbehälter kann fast endlos Mist hineingeworfen werden. Die Sammlung der Problemstoffe wurde ausgebaut. Eine neue Infokampagne der MA 48 soll die letzten Verschmutzer dazu bewegen, die Spielregeln einzuhalten.
120 Waste Watcher
Zugleich werden die Kontrollen durch die Waste Watcher verstärkt. Die Truppe der MA 48 und der Wiener Stadtgärten (MA 42) überwacht die Bestimmungen des Wiener Reinhaltegesetzes. Seit einem Jahr gehen sie recht erfolgreich gegen liegen gelassenen Hundekot, "entführte" Einkaufswagen und illegal abgelagerten Sperrmüll vor.
Vergehen werden geahndet
Die Mannschaft der Waste Watcher wurde von 30 auf 120 Personen erhöht. Sie können als Organ öffentlicher Aufsicht Abmahnungen aussprechen oder bis zur einer Höhe von 36 Euro strafen. 2008 mussten sie 1.110 mal Strafgelder einkassieren. Das eingehobene Geld wird ausschließlich für die Reinigung der Parks und Straßen verwendet.
Weiterführende Informationen
- Mobile Problemstoffsammlung (Mobile Prosa)
- Sima: Erfolgreiche Waste Watcher (rk-Meldung)
- Präsentation der Sauberkeitskampagne (rk-Meldung)
Bezirksvorstehung Mariahilf
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