Klimaschutz: Mariahilf leistet seinen Anteil

Weltweit wird danach getrachtet, die Umweltbelastung zu reduzieren. Auch der 6. Bezirk leistet seinen Beitrag dazu. So gibt es hier einige Vorzeigeprojekte, bei denen Schadstoffemissionen verringert und Energie optimal genützt werden.

Wärmedämmung bei Althaussanierungen

Im 6. Bezirk förderte die Stadt Wien bereits über ein Dutzend Althaussanierungen. Dabei kann bei kluger Planung der Heizbedarf im Schnitt um über die Hälfte verringert werden. Dies gelang durch Wärmedämmung, Wärmeschutzfenster und den Austausch der Heizsysteme. Bei den Sanierungen wurden klimafreundliche Baustoffe verwendet.

Bei der Renovierung der Volksschule Corneliusgasse wurde auf den Umweltgedanken besonders geachtet. Es wurden Fenster erneuert. Von Gas wurde auf Fernwärme gewechselt. Auch die Berufsschule in der Mollardgasse setzt seit kurzem auf erneuerbare Energie. Sie installierte eine Photovoltaik- und eine Solaranlage.

Im Bereich Mobilität

Eine intakte Umwelt verbessert die Wohnqualität entscheidend. Dies trifft auch auf die Beruhigung des Autoverkehrs zu. So wurde im Bezirk die flächendeckende Tempo 30-Zone fast zur Gänze (ausgenommen sind die Hauptstraßen) umgesetzt. Wohnstraßen wurden umgebaut.
Auch mit der Einführung der Parkraumbewirtschaftung im Jahr 1995 konnte der Straßenverkehr reduziert werden. Außerdem verwirklichte der Bezirk die Radwege am Getreidemarkt und an der Linken Wienzeile und ermöglichte in vielen Seitengassen das Radfahren gegen die Einbahn.

Natürlich sind die Bemühungen im Bezirk noch nicht am Ende angelangt. Es wird das Fernwärmenetz weiter ausgebaut, Bäume gepflanzt, neue Radwege errichtet, Häuser saniert und vieles mehr getan.

Verantwortlich für diese Seite:
Bezirksvorstehung Mariahilf
Kontaktformular