Frauenring: Auszeichnung für starke Mariahilferinnen

Zoumboulakis-Rottenberg und Isolde Zach erhielten den Mariahilfer Frauenring.
Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann ehrte die beiden Bezirksrätinnen Isolde Zach und Elisabeth Zoumboulakis-Rottenberg. Sie erhielten den Mariahilfer Frauenring. Dieser wurde zuvor erst ein einziges Mal, an Schuldirektorin Heidemarie Schrodt, verliehen.
"Beide betreiben Lobby für Frauen auf lokaler Ebene. Bei vielen Projekten im Bezirk haben sie die Sicht der Frauen impliziert", begründet Renate Kaufmann ihre Entscheidung.
Erste Vorsitzende der Frauenkommission
Isolde Zach leistete Pionierarbeit. Sie stand als erste einer Bezirks-Frauenkommission in Wien vor. Am 23. August 2001 wurde sie zur Vorsitzenden gewählt. In dieser Funktion zettelte sie die ersten Frauenspaziergänge in Mariahilf an, half bei der Organisation von Deutschkursen für Migrantinnen und setzte sich für geschlechtssensible Parkgestaltung sowie für Frauen-Parkplätze in Mariahilfs Garagen ein. "Wir verdanken auch ihrem Engagement, dass wir Gender-Mainstreaming-Musterbezirk wurden", erklärt die Bezirksvorsteherin. Seither werden im Bezirk bei öffentlichen Einrichtungen und bei Umbauten von Plätzen und Straßen die unterschiedlichen Lebenssituationen von Männern und Frauen berücksichtigt.
Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit
Im Jahr 2005 übernahm Elisabeth Zoumboulakis-Rottenberg die Frauenkommission. Unter ihrer Federführung wurden die Mariahilfer Frauenwochen initiiert. "Seit einigen Jahren bieten wir ein buntes Programm von Frauen für Frauen", erklärt Zoumboulakis-Rottenberg. Zoumboulakis-Rottenberg hilft zudem bei der Organisation des Frauenlaufs in Mariahilf mit. Dieses Jahr wird wieder ein Team aus Mariahilf antreten. "Wir rechnen mit mehr als 180 Läuferinnen aus dem 6. Bezirk", meint Zoumboulakis-Rottenberg. Außerdem möchte sie in diesem Jahr den "frauenfreundlichsten Betrieb" prämieren. Die Vorbereitungen laufen bereits.
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