Erinnern für die Zukunft - Kulturprogramm gegen Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Unterdrückung
Das Projekt "Erinnern für die Zukunft" setzt sich mit den Verbrechen der nationalsozialistischen Diktatur auseinander. Neben bleibenden Gedenktafeln bietet ein breit gefächertes Kulturprogramm Denkanstöße. Informations- und Diskussionsveranstaltungen in verschiedenen Einrichtungen des Bezirks beschäftigen sich mit der Relevanz historischer Ereignisse für Gegenwart und Zukunft. Vor allem junge Menschen sollen über Schul- und Kulturveranstaltungen angesprochen werden. Es wird auf Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und die Unterdrückung von Minderheiten in der Gegenwart Bezug genommen.
Gedenkobjekte für Opfer der nationalsozialistischen Diktatur
Die nationalsozialistische Diktatur hat in Mariahilf viele Opfer gefordert. Hunderte Unschuldige wurden aus rassistischen, politischen und religiösen Gründen oder aus Gründen der sexuellen Orientierung deportiert und ermordet. Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes dokumentiert 724 Opfer aus dem 6. Bezirk. Zum ehrenden Andenken an diese Menschen werden im Bezirk bleibende Gedenkobjekte geschaffen. Dabei handelt es sich um Messingplättchen in der Größe von zehn mal zehn Zentimetern. Für jedes Opfer wird eine Gedenktafel angebracht. Ziel ist unter anderem, ähnlichen Tendenzen in Gegenwart und Zukunft entgegenzuwirken.
Bezirksplan mit verlegte Objekten
Plan der verlegten Objekte (wird laufend aktualisiert)
Kontakt
Erinnern für die Zukunft
Projektleitung: Kinoki (Projektkoordination)
Mag.a Ulli Fuchs
Mobil: +43 650 510 92 78
E-Mail: fuchs@kinoki.at


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