Mariahilf macht mobil
Mariahilfer Bezirksvertretung installiert die Mobilitätskommission
In den 23 Bezirken kümmert sich die Verkehrskommission um die Organisation des Straßenverkehrs. Der 6. Bezirk ist eine Ausnahme: In Mariahilf wurde dieses Gremium in die Mobilitätskommission umgewandelt und bringt verstärkt Vorschläge für Fußgängerinnen und Fußgänger ein. Die Änderung des Namens ist ein Signal und macht deutlich, dass die Straßen nicht den Autofahrerinnen und Autofahrern alleine gehören. Das Thema "zu Fuß gehen" wurde in der Bezirksvertretung deutlich aufgewertet.
Die Mariahilfer Mobilitätskommission wird von Bezirksrätin Andrea Kampelmühler geleitet. Sie ist seit Jahren auch die Ombudsfrau der Fußgängerinnen und Fußgänger im 6. Bezirk. "Wir alle sind mehrmals am Tag zu Fuß unterwegs und ärgern uns über Behinderungen wie ramponierte Gehsteige, schwer einsehbare Kreuzungen oder Zeitungsständer, die im Weg stehen", weiß die passionierte Fußgängerin. Sie betont, dass diese Behinderungen Sicherheitsrisiken für die schwächsten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sein können.
Optimale Bedingungen für Passantinnen und Passanten
Die Qualitätskriterien für Fußgängerinnen und Fußgänger wurden im Rahmen des Projekts Gender Mainstreaming festgelegt und in Handbüchern und Broschüren niedergeschrieben. Viele Verbesserungen wurden im 6. Bezirk bereits umgesetzt wie etwa der Lift bei der Amonstiege oder die Verbreiterung einiger Gehsteige.
Planungen und Veränderungen werden in der Mobilitätskommission diskutiert. Die Runde trifft sich vier bis sechs Mal im Jahr.
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Bezirksvorstehung Mariahilf
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