Aufenthalt in großen Höhen

Bei raschem Aufstieg in große Höhen kann es ab etwa 2.800 Meter bedingt durch Sauerstoffmangel zu akuter Höhenkrankheit kommen.

Zunächst können Symptome wie starke Kopfschmerzen, Atemnot bei geringer körperlicher Belastung, Herzjagen, Erschöpfung, Schwindel, Übelkeit und/oder Erbrechen auftreten. In schweren Fällen können starke Atemnot, Husten mit schaumigem Auswurf, Flüssigkeitsansammlungen in Brustraum und Beinen, Halluzinationen und Bewusstlosigkeit hinzukommen.

Höhenkrankheit wird durch große Anstrengungen, Kälte, Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen, Einfluss von Alkohol und Nikotin sowie bereits bestehende Herz- und Lungenerkrankungen begünstigt.

Durch einen langsamen Aufstieg (Höhendifferenz maximal 500 Meter pro Tag), ausreichendes Trinken und kohlehydratreiche Kost lässt sie sich vermeiden. Bei Trekkingtouren sollte der Schlafplatz immer tiefer als die höchste erreichte Tageshöhe liegen.

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