Hepatitis B
Die Hepatitis B wird durch Hepatitis-B-Virus hältiges Blut und andere Körperflüssigkeiten (Speichel, Samenflüssigkeit) übertragen, sowohl durch direkten Kontakt einschließlich Geschlechtsverkehr, als auch indirekt durch kontaminierte Gegenstände (Zahnbürsten, Rasierklingen, Injektionsnadeln, Akupunkturnadeln, Tätowierbestecke). Auch die Übertragung der Hepatitis B von der Mutter, auf das Neugeborene ist möglich. Wichtig: Untersuchung der Schwangeren im Rahmen der Mutter-Kind-Pass Untersuchung auf Hepatitis B (HBs Ag) und Impfung des Neugeborenen. Mehr Information zu dieser Erkrankung erhalten Sie unter Hepatitis B.
Impfung:
Die Impfung gegen Hepatitis B wird im Säuglingsalter (ab dem dritten Lebensmonat) in der Regel mit einem Kombinationsimpfstoff gegen Diphtherie-Keuchhusten(Pertussis)-Tetanus-Hämophilus influenzae b-Kinderlähmung(Poliomyelitis)-Hepatitis B (sechsfach kombinierter Imstoff) durchgeführt. Die Grundimmunisierung besteht beim sechsfach kombinierten Impfstoff aus drei Impfungen im Abstand von vier Wochen, die Auffrischung erfolgt zwischen dem 15. und 18. Lebensmonat. Bei der Verwendung von anderen Hepatitis B-Impfstoffen sind andere Abstände vorgesehen. Spätestens bis zum 13. Lebensjahr sollten alle Kinder gegen Hepatitis B geimpft sein. Falls zugleich ein Schutz gegen Hepatitis A angestrebt wird, gibt es einen kombinierten Hepatitis A- und Hepatitis B-Impfstoff. Bei diesem Impfstoff sind zwei Impfungen im Abstand von vier Wochen und eine dritte Impfung sechs bis zwölf Monate nach der ersten Impfung notwendig.
Neugeborene von Müttern, bei denen im Rahmen der Mutter-Kind-Pass Untersuchung festgestellt wurde, dass sie Hepatitis B Virusträgerinnen sind, erhalten bereits nach der Geburt (innerhalb der ersten Lebenswoche) die erste Impfung gegen Hepatitis B. Dadurch kann eine Erkrankung des Neugeborenen verhindert werden.
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