FSME (Zeckenkrankheit)

Die typischen Symptome dieser Viruserkrankung - durch Zecken auf den Menschen übertragen - sind hohes Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Genickstarre. Bei einem Teil der Erkrankten treten zusätzlich Lähmungen auf. Bis zu zwei Prozent der FSME-Erkrankungen enden tödlich.

Die Impfung

Den besten Schutz bietet die Impfung. Der Impfstoff enthält abgetötete Viren. Für die Impfung stehen ein speziell für Kinder geeigneter Impfstoff zur Verfügung. Die Impfung ist ab dem vollendeten ersten Lebensjahr möglich.

Impfstellen - Bezirksgesundheitsämter

Impfschema:

Grundimmunisierung:
Zwei Impfungen im Abstand von vier Wochen, in der warmen Jahreszeit ist eine Verkürzung auf zwei Wochen möglich. Eine dritte Impfung neun bis zwölf Monate später.

Auffrischungsimpfungen:
Die erste Auffrischung nach drei Jahren, anschließend alle fünf Jahre, ab dem 60. Lebensjahr wieder alle drei Jahre, da mit zunehmendem Alter die Fähigkeit des Körpers ausreichend Abwehrstoffe zu bilden abnimmt.

Es besteht auch die Möglichkeit vor dem Termin für die nächste Impfung mit einer Blutabnahme feststellen zu lassen, ob noch Schutz besteht und die Impfung erst zu einem späteren Zeitpunkt notwendig ist.

Gegen Borreliose (Lyme-Borreliose so genannte "zweite Zeckenkrankheit") gibt es noch keine Schutzimpfung.

Verseuchte Gebiete

Die Infektion erfolgt durch Zeckenstiche in bestimmten Gebieten Österreichs, aber auch in anderen Ländern Europas.

Information der Apothekenkammer

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