Diphtherie, Keuchhusten (Pertussis), Tetanus
Diphtherie
Diphtherie tritt in letzter Zeit vermehrt in osteuropäischen Ländern auf und kann auch in Österreich jederzeit wieder auftreten. Die Ansteckung erfolgt meist als Tröpfcheninfektion (zum Beispiel Niesen, Husten) und führt zu Entzündungen im Nasen-Rachenraum. Als Komplikationen können Entzündungen des Herzmuskels und der Niere sowie Lähmungen auftreten, die zu bleibenden Schäden führen können.
Keuchhusten (Pertussis)
Keuchhusten ist besonders im Säuglingsalter gefährlich. Die Ansteckung erfolgt als Tröpfcheninfektion. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch schwere Hustenanfälle, die mitunter zu Atemstillstand führen können. Als Komplikationen können Lungen- und Mittelohrentzündungen, Bronchitis und Schädigungen des Gehirns auftreten.
Tetanus
Beim Tetanus (Wundstarrkrampf) erfolgt die Ansteckung durch Verletzungen, manchmal durch kleine, kaum merkbare Wunden. Die Erkrankung führt zu Muskelkrämpfen, die auch die Atemmuskulatur betreffen können. Auch heute sterben noch 20 bis 30 Prozent der Erkrankten.
Die Impfung
Diese Impfung wird im Säuglingsalter (ab dem dritten Lebensmonat) in der Regel mit einem Kombinationsimpfstoff gegen Diphtherie-Keuchhusten (Pertussis)-Tetanus-Kinderlähmung (Poliomyelitis)-Hämophilus influenzae b-Hepatitis B durchgeführt. Die Grundimmunisierung besteht aus drei Impfungen im Abstand von mindestens vier Wochen. Eine Auffrischung erfolgt zwischen dem 15. und 18. Lebensmonat. Weitere Auffrischungen sind mit kombinierten Diphtherie-Tetanus-Kinderlähmung (Poliomyelitis), Diphtherie-Tetanus-Impfstoff im Schulalter und im Erwachsenenalter alle zehn Jahre eventuell auch mit Diphtherie-Tetanus-Keuchhusten (Pertussis)-Impfstoff vorgesehen. Sobald verfügbar, können diese Impfungen auch mit einem Kombinationsimpfstoff gegen Diphtherie-Tetanus-Kinderlähmung (Poliomyelitis)-Keuchhusten (Pertussis) durchgeführt werden.
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