Salmonellen
Salmonellen gehören zur Gruppe der Darmbakterien. Es gibt mehr als 2.200 verschiedene Typen von Salmonellen. Manche davon sind besonders gefährlich für den Menschen.
In den letzten Jahren wurden einige sehr aggressive Arten nachgewiesen. Diese sind auch für die Zunahme an Lebensmittelvergiftungen verantwortlich.
Salmonellenerkrankung
Salmonellen verursachen leichte bis schwerste Erkrankungen mit Übelkeit, Durchfall, Fieber bis 40 Grad Celsius, Erbrechen, Kreislaufbeschwerden und Bauchschmerzen. Abhängig von der Anzahl und Art der Bakterien und besonders der Konstitution der oder des Erkrankten, können die Symptome ganz unterschiedlich sein.
Besonders bei älteren Personen, bei Kindern und Personen mit geschwächtem Immunsystem kann die Erkrankung rasch lebensbedrohend werden.
Infektion
Die Infektion erfolgt durch den Verzehr von mit Salmonellen verunreinigten (kontaminierten) Lebensmitteln. Besonders durch Geflügel und Eier, aber auch durch Fleisch anderer Tiere können Salmonellenerkrankungen verursacht werden. Personen und Haustiere, die im Verdauungstrakt Salmonellen beherbergen, ohne selbst daran zu erkranken (Dauerausscheider), können Salmonellen in die Küche einschleppen.
Salmonellen gedeihen besonders gut bei genügend Feuchtigkeit, vorhandenen Nährstoffen und Umgebungstemperaturen von zirka 37 Grad Celsius. Lauwarme Speisen wie Puddings, Cremen und Erdäpfelsalat sind ein idealer Boden. Bei Kühlschranktemperaturen vermehren sich Salmonellen kaum. Tiefkühltemperaturen überstehen sie ohne größere Schäden.
Vermeidung von Salmonelleninfektionen
Nur bei durchgehend starkem Erhitzen von Speisen (Temperaturen von mehr als 75 Grad Celsius im Inneren der Speisen) werden Salmonellen sicher abgetötet.
Verantwortlich für diese Seite:Dr. Martin Hofer (Magistratsabteilung 38)
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