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Erdnuss (Arachis hypogaea)

Ursprung

Die Kulturpflanze der Erdnuss stammt aus Südamerika. Im 16. Jahrhundert wurde sie durch die Spanier nach Afrika gebracht und von dort aus verbreitet.

Hauptanbaugebiet

Heute wird ein Drittel der Welternte in Indien angebaut. Die Erdnuss wird auch in Afrika, den USA und China kultiviert.

Angebot

Erdnüsse in der Schale (zum Selbstknacken) sind vom Spätherbst bis Ende Dezember erhältlich. Erdnusskerne werden meist nach der Ernte geröstet. Dadurch werden die Bitterstoffe beseitigt und die Haltbarkeit verlängert. Geschälte Erdnüsse werden gesalzen und zum Teil auch kandiert angeboten.

Form und Farbe

Erdnüsse wachsen in einer zwei bis sechs Zentimeter langen, blassgelben bis bräunlichen Hülse unter der Erde. Sie enthalten meist zwei, selten eine oder drei Erdnusskerne. Sie liegen locker in der spröden Schale, die leicht mit den Fingern aufgebrochen werden kann. Der Erdnusskern ist mit einer dünnen, leicht lösbaren, mahagonibraunen Haut überzogen. Sie kann mitgegessen werden.

Geschmack

Rohe Erdnüsse haben ein zartes, mandelähnliches Aroma. Durch das Rösten bildet sich der bekannte, typische Geschmack aus.

Inhaltsstoffe und Gesundheitswert

100 Gramm Erdnusskerne enthalten:

  • Energiewert: 570 Kilokalorien oder 2.385 Kilojoule
  • Eiweiß: 26 Gramm
  • Fett: 48,1 Gramm (reich an hochwertigen Fettsäuren)
  • Kohlenhydrate: 8,3 Gramm
  • Ballaststoffe: 10,9 Gramm

Erdnüsse zählen zu den Hülsenfrüchten. Sie sind reich an dem B-Vitamin Niacin, Provitamin A, Vitamin E und Vitamin K (blutgerinnungsfördernd). Vitamin C fehlt völlig.

Verwendung und Verarbeitung

Neben Erdnüssen als Knabberei gibt es auch Erdnussöl, Erdnussbutter, Erdnussmehl und Erdnussmilch. Früher wurde aus Erdnüssen auch Kaffee-Ersatz hergestellt.

Verantwortlich für diese Seite:
Dr. Martin Hofer (Magistratsabteilung 38)
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