Bunte Blattsalate - Kopfsalat (Häuptlsalat)
Anbaugebiet und Angebot
Form und Farbe
Geschmack
Inhaltsstoffe und Gesundheitswert
Haltbarkeit und Lagerung
Verwendung
Anbaugebiet und Angebot
Ursprung: Kopfsalat stammt, wie die meisten Salate, vom weit verbreiteten wilden Zaunlattich ab, einer ursprünglichen Steppenpflanze Südeuropas.
Hauptanbaugebiet: Er wird weltweit im gemäßigten Klima angebaut, vor allem in Mittel- und Westeuropa.
Angebot: Der Kopfsalat zählt zu den populärsten und beliebtesten Salatsorten. Er ist ganzjährig und verhältnismäßig preiswert auf dem Frischmarkt erhältlich. Kopfsalat sollte frisch, sauber und gesund aussehen, ohne welke oder angefaulte Blätter. Die Schnittstelle darf nicht dunkel verfärbt sein, das deutet auf lange Lagerung hin.
Form und Farbe
Der Kopfsalat bildet eine 100 bis 150 Gramm schwere, offene Rosette mit einer dichteren Knospe und großen losen Außenblättern. Die Blätter sind ungeteilt, glattrandig, weich, zart und saftig. Die Farbe reicht von dunkel- und braungrün bis zu hellem gelbgrün. Bedingt durch die geringere Sonneneinstrahlung sind die Innenblätter heller und zarter.
Geschmack
Kopfsalat schmeckt angenehm mild bis leicht bitter, aber eher neutral. Deswegen ist er auch sehr beliebt.
Inhaltsstoffe und Gesundheitswert
Durchschnittlich Gehalt in 100 Gramm essbarem Anteil:
- Energiewert: elf Kilokalorien oder 48 Kilojoule
- Feuchtigkeit: 95 Prozent
- Eiweiß: 1,3 Gramm
- Fett: 0,2 Gramm
- Kohlenhydrate: 1,1 Gramm
- Ballaststoffe: 1,5 Gramm
- Carotinoide: 0,79 Milligramm
- Vitamin E: 0,44 Milligramm
- Vitamin B1: 0,06 Milligramm
- Vitamin B2: 0,08 Milligramm
- Niacin: 0,32 Milligramm
- Vitamin B6: 0,06 Milligramm
- Folsäure: 0,04 Milligramm
- Vitamin C: 13 Milligramm
- Mineralstoffe gesamt: 0,7 Gramm
- Natrium: zehn Milligramm
- Kalium: 225 Milligramm
- Magnesium: elf Milligramm
- Kalzium: 35 Milligramm
- Eisen: 1,1 Milligramm
- Kupfer: 0,06 Milligramm
- Mangan: 0,35 Milligramm
- Zink: 0,22 Milligramm
- Phosphor: 35 Milligramm
Durch seine Inhaltsstoffe ist Kopfsalat hochwertig. Vor allem aufgrund der weichen Blätter und der guten Bekömmlichkeit eignet er sich besonders für die Krankenernährung. Die Innenblätter weisen, bedingt durch den geschlossenen Salatkopf, einen geringeren Vitamin C-Gehalt auf. Deshalb sind die äußeren, grünen Blätter gesundheitlich gesehen wertvoller. Einziger Nachteil ist die hohe Nitratspeicherfähigkeit des Kopfsalates in der lichtarmen Jahreszeit. Kopfsalat aus Freilandkulturen im Sommer ist daher zu bevorzugen.
Haltbarkeit und Lagerung
Der Kopfsalat ist recht empfindlich und sollte nicht zu lange aufbewahrt werden. Wenn notwendig sollte der Salat sehr kalt, bei einem Grad Celsius, feucht lagern. So ist er einige Tage haltbar. Kopfsalat darf nicht mit Äthylen abgebendem Gemüse wie etwa Orangen, Äpfel oder Tomaten gleichzeitig gelagert werden. Das macht die Salatblätter welk und verfärbt die Rippen rötlich.
Verwendung
Je nach Aussehen und Zustand die äußeren Blätter entfernen. Die restlichen Blätter vom Strunk lösen und nur kurz aber gründlich unter kaltem, fließendem Wasser waschen. Entweder vorsichtig trocken tupfen oder in eine Salatschleuder geben, um das überflüssige Wasser zu entfernen. Kopfsalat eignet sich für jedes Dressing. Jedoch sollte der Salat erst kurz vor dem Verzehr mit dem Dressing gemischt werden, da er sehr schnell zusammenfällt.
Verantwortlich für diese Seite:Dr. Martin Hofer (Magistratsabteilung 38)
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